Chinese änderte aus Frust über Stau eine Straßenmarkierung

1. Dezember 2017, 13:54
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28-Jähriger wollte Verkehrsfluss auf Kreuzung erleichtern

Shanghai – Ein von den täglichen Staus auf dem Weg zur Arbeit frustrierter Chinese hat zu einer ungewöhnlichen Abhilfe gegriffen. Der 28-Jährige malte kurzerhand eigene Fahrbahnmarkierungen auf eine Kreuzung im ostchinesischen Lianyungang, um den Verkehrsfluss zu erleichtern, wie die chinesische Zeitung "Modern Express" berichtete.

Auf Überwachungs-Videos ist der Mann zu sehen, wie er einer Markierung für Linksabbieger eigenhändig einen Geradeaus-Pfeil hinzufügte.

Linke Spur frei

Während er auf dem Boden kniete und konzentriert malte, lief der Verkehr um ihn herum weiter. Im Polizeiverhör sagte der Mann, er habe festgestellt, dass immer nur sehr wenige Autos auf der Linksabbiegerspur stünden, während sich auf den anderen Spuren die Fahrzeuge stauten – also habe er einfach eine weitere Spur schaffen wollen, auf der die Autos geradeaus fahren können.

Die Behörden wiesen Straßenarbeiter an, die Markierung zu entfernen. Die Polizei belegte ihn mit einer Geldstrafe von 1.000 Yuan (126 Euro), ließ ihn aber laufen. "Weil du noch jung und einigermaßen ehrlich bist, werden wir dich dieses Mal nicht festnehmen, verstanden?", sagte ein Polizist in dem Video vom Verhör zum 28-Jährigen. (APA, 1.12.2017)

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