Pilotversuch zu Automatenverkauf der digitalen Vignette

    1. Dezember 2017, 13:05
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    An der Grenze zur Schweiz wurden fünf Automaten platziert – Großer Vorteil beim Kauf am Automaten: Die digitale Vignette ist sofort gültig

    Hohenems – Die sAutobahnholding Asfinag hat am Freitag einen Pilotversuch zum Verkauf der digitalen Vignette gestartet. An der schweizerisch-österreichischen Grenze in Hohenems wurden fünf Automaten platziert, an denen digitale Vignetten gekauft werden können. Der Vorteil gegenüber dem Internet: Die am Automaten erworbenen Vignetten gelten sofort ohne Wartefrist.

    Werden digitale Vignetten im Webshop (unter asfinag.at oder mit der "Unterwegs"-App) gekauft, können sie erst ab dem 18. Tag nach dem Online-Geschäft benützt werden. Mit der Frist wird ein möglicher Missbrauch verhindert. Ohne die Wartezeit könnten nämlich Online-Käufer das Autobahnnetz zunächst nutzen und dann den Erwerb der Digitalen Vignette wieder rückgängig machen und ihr Geld zurückbekommen. Beim Kauf am Automaten gibt es diese Frist nicht.

    An den Automaten in Hohenems (neben der Autobahnmeisterei) können neben digitalen Jahres-, Zweimonats- und Zehntagesvignetten für Autos und Motorräder auch Einzelfahrtickets der digitalen Streckenmaut für den Arlbergtunnel auf der Arlberg-Schnellstraße (S16) sowie für die Brennerautobahn (A13) erworben werden. Barzahlung ist an den Automaten nicht möglich.

    Man habe den Standort Hohenems aufgrund der Nähe zur Schweiz bewusst gewählt, sagte Gabriele Lutter, Geschäftsführerin der Asfinag Maut Service GmbH, bei der Vorstellung des Pilotprojekts am Freitag. Man könne so Erfahrungen im Praxiseinsatz sammeln. "Das hilft uns bei der Entscheidung, ob dieses Serviceangebot auch auf andere Standorte ausgedehnt werden soll", so Lutter. (APA, 1.12.2017)

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