Spekulationen über Schwangerschaft: Helene Fischer gewinnt gegen Burda-Verlag

29. November 2017, 14:20
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Sängerin setzte sich erfolgreich gegen mehrfache Berichterstattung der "Neue Woche" zur Wehr und erhält 47.000 Euro Entschädigung – Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Hamburg/Wien – Die deutsche Sängerin Helene Fischer setzt sich erfolgreich gegen ein Klatschblatt zur Wehr. Die "Neue Woche" aus dem Burda-Verlag hatte in den vergangenen Jahren wiederholt über eine mögliche Schwangerschaft Helene Fischers spekuliert. Das Magazin wurde jetzt zu einer Entschädigung von 47.000 Euro verurteilt, entschied das Landgericht Hamburg kürzlich.

Der Klage lagen drei Berichterstattungen aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 zugrunde, berichtet der deutsche Branchendienst meedia.de. Fischer sah sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzte und klagte das Klatschmagazin. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Spekulationen sind das Futter für Medien aus dem Hause Burda ("Bunte", "Frau im Trend", "Inystle") oder der Funke-Gruppe ("Das goldene Blatt"), wie etwa der deutsche Medienjournalist Stefan Niggemeier mit "Topf voll Gold" immer wieder dokumentiert. Im Visier der Blätter sind neben Promis aus Deutschland natürlich auch die Royals wie Prinz Harry, der schon mehrfach Vater und öfter verheiratet sein müsste, wenn es nach dem "Goldenen Blatt" geht.

(red, 29.11.2017)

  • Helene Fischer geht gegen Spekulationen über ihr Privatleben vor.
    foto: apa/afp/tobias schwarz

    Helene Fischer geht gegen Spekulationen über ihr Privatleben vor.

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