Erwin Pröll wird Berater des bulgarischen Ministerpräsidenten

29. November 2017, 14:21
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Land übernimmt im Jänner den EU-Ratsvorsitz – Sechsköpfiger "Weisenrat" etabliert

Sofia/St. Pölten – Der niederösterreichische Altlandeshauptmann Erwin Pröll wird Berater des bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow. Bulgarien übernimmt im Jänner den EU-Ratsvorsitz, Pröll gehört dafür einem sechsköpfigen "Weisenrat" an, der Borissow unterstützen soll.

Prölls Hauptthema werden die Regionalpolitik und die Rolle der Regionen in Europa sein. Ein erstes informelles Treffen des "Weisenrats" hat Anfang Oktober in Sofia stattgefunden.

"Große Ehre" für Pröll

Pröll bezeichnet es als "große Ehre für Niederösterreich und für mich, diesem Beratergremium anzugehören. Ich werde dabei meine Erfahrung auf dem Gebiet der europäischen Regionalpolitik einbringen. Gerade im Hinblick auf die künftige Rolle der Regionen in Europa kommt dem Thema Regionalförderung große Bedeutung zu."

Der "Weisenrat" sei "auf persönliche Initiative" von Borissow eingerichtet worden, heißt es in einer Aussendung. Ihm gehören auch der frühere belgische Premierminister und ehemalige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, der frühere bulgarische Präsident Rosen Plewneliew, der frühere bulgarische König und Ex-Premier Simeon Sakskoburggotski, der ehemalige EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering und Jean David Levitte an, der unter anderem diplomatischer Berater der französischen Präsidenten Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy und französischer Botschafter in den USA war. (APA, red, 29.11.2017)

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