Dänische Polizei fand Arm: Zusammenhang mit U-Boot-Fall vermutet

29. November 2017, 14:01
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Der Prozess gegen den des Mordes an der Journalistin Kim Wall verdächtigen Erfinder Peter Madsen soll am 8. März beginnen

Kopenhagen – Taucher haben in einer Bucht bei Kopenhagen einen weiteren menschlichen Arm gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Teil der Leiche der schwedischen Journalistin Kim Wall handelt. Ein Zusammenhang zu dem mysteriösen U-Boot-Fall um den mordverdächtigen Erfinder Peter Madsen liege nahe, sagte Polizeisprecher Jens Møller Jensen am Mittwoch.

An der gleichen Stelle in der Køge-Bucht südlich von Kopenhagen war in der vergangenen Woche bereits ein anderer Arm gefunden worden. Der Leichenteil soll am Donnerstag rechtsmedizinisch untersucht werden. Ist es tatsächlich Walls Arm, wäre die Suche nach den Leichenteilen der zerstückelten Leiche abgeschlossen. Die Polizei hatte mehrere Monate lang gesuchte und zuerst den Torso, dann Kopf und Beine gefunden.

Die schwedische Journalistin war im Sommer mit Madsen auf dessen U-Boot gegangen und nicht mehr zurückgekehrt. Dem 46-Jährigen wird vorgeworfen, die Frau getötet, missbraucht, dann zerstückelt und über Bord geworfen zu haben. Madsen selbst spricht von einem Unfall. Der Prozess soll am 8. März beginnen. (APA, red, 29.11.2017)

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