Erneut Daten von NSA und US Army offen auf Cloud abrufbar

    29. November 2017, 12:24
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    Nur zehn Tage nach einer Sicherheitslücke durch das Central Command der US-Armee finden sich abermals Datensätze im Netz

    Sicherheitsforscher von Upguard haben erneut geheime Informationen der US-Geheimdienste in Amazons Cloudspeicher gefunden. Sie konnten einen Server identifizieren, der von NSA und US Army genutzt wurde. Dort war etwa eine Oracle Virtual Appliance abgespeichert; aus dem Netz des US-Verteidigungsministeriums konnte man darüber auf hochgeheime Inhalte zugreifen. Das zeigen die Metadaten des SSD-Images, wo etwa von "Top Secret"-Dateien die Rede ist.

    Geheim auf der Cloud

    Außerdem waren Informationen zu Red Disk, einer Cloudplattform des Pentagon, abrufbar. Red Disk soll rund 93 Millionen Dollar gekostet haben, kam aber nie zum Einsatz, weil es laut Bleeping Computer "unglaublich langsam" war. Laut Upguard handelt es sich um die ersten als geheim klassifizierten Informationen, die online frei verfügbar auf Amazons S3-Servern abrufbar waren. Zuvor hatten die IT-Forscher Millionen an Beiträgen, die zur Analyse vom US-Militär gespeichert wurden, in der Amazon-Cloud gefunden. (red, 29.11.2017)

    • Die NSA-Zentrale in Fort Meade
      foto: reuters/downing

      Die NSA-Zentrale in Fort Meade

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