K+S schließt deutsches Kalibergwerk: 730 Jobs betroffen

    29. November 2017, 11:44
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    Laut dem Konzern ist der Abbau im Bergwerk Sigmundshall nicht mehr rentabel

    Kassel – Der deutsche Dünger- und Salzproduzent K+S legt seine Kaliproduktion in der Region Hannover Ende 2018 still. Von dem Schritt sind rund 730 Mitarbeiter betroffen. Der wirtschaftliche Abbau im Bergwerk Sigmundshall werde immer schwieriger, begründete der Konzern den Schritt in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Rohsalzvorräte am Standort gingen zur Neige, erklärte K+S-Chef Burkhard Lohr.

    "Die Rahmenbedingungen für die Gewinnung werden immer anspruchsvoller." Möglichst vielen Beschäftigten will K+S nun Arbeitsplätze an anderen Standorten anbieten. Zudem wird mit den Betriebsräten über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt.

    Die im laufenden Jahr zu erwartenden Kosten für die Schließung sind laut Unternehmensangaben in den aktuellen Prognosen enthalten. Der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern peilt 2017 einen operativen Gewinn von 260 bis 360 Millionen Euro an. (APA, 29.11.2017)

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