Das beste Stück ... nachgefragt bei Maria Yakovleva

    Kolumne19. Jänner 2018, 08:35
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    Michael Hausenblas fragt die Balletttänzerin Maria Yakovleva, warum das Fahrrad ihr wichtigster Alltagsbegleiter ist

    "Ich bin jeden Tag mit meinem Fahrrad unterwegs. Das heißt, solange es das Wetter zulässt. Wenn's schneit und die Straße eisig ist, mache ich Pause. Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und erledige dies und das. Zur Oper brauche ich von mir zu Hause keine zehn Minuten. In Wien kommt man generell überall super mit dem Rad hin – wenn es sein muss, auch mal gegen die Einbahn.

    Nein, im Ernst: Ich mag mein Fahrrad sehr gern, auch wenn es nur ein gewöhnliches City-Bike ist. Das liegt daran, dass tolle Räder in Wien sehr schnell gestohlen werden. Das Rad auf dem Bild ist bereits mein sechstes Fahrrad in zwölf Jahren. Helm setze ich keinen auf, ich bewege mich fast nur auf dem Fahrradweg und fühle mich dort ziemlich sicher.

    Natürlich kann ich mich an mein erstes Fahrrad erinnern. Es hatte so lange Stützräder, bis mir mein Großvater das Fahren ohne diese beigebracht hat. Das dauerte ein paar Wochen und war noch in Russland. Ich war so um die vier Jahre alt, und das Fahrrad hatte eine dunkle Farbe." (Michael Hausenblas, RONDO, 19.01.)

    Maria Yakovleva ist Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts

    • Maria Yakovleva: "Ich mag mein Fahrrad sehr gern, auch wenn es nur ein gewöhnliches City-Bike ist."
      foto: nathan murrell

      Maria Yakovleva: "Ich mag mein Fahrrad sehr gern, auch wenn es nur ein gewöhnliches City-Bike ist."

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