ÖFB-Frauen freuen sich auf Wiedersehen mit Spanien

27. November 2017, 16:12
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Das Spitzenspiel der WM-Quali-Gruppe 7 steht an. Österreichs Frauenfußball-Nationalteam spielt am Dienstagabend auf Mallorca gegen Spanien. Bei der EM hatten sich die ÖFB-Frauen gegen die Ibererinnen durchgesetzt.

Palma de Mallorca / Wien – 30. Juli 2017, Tilburg, EM-Viertelfinale, Österreich besiegt Spanien im Elfmeterschießen. Der Jubel kennt keine Grenzen. Der Halbfinaleinzug in den Niederlanden löste einen Hype um das Frauenfußball-Nationalteam aus.

28. November 2017, Palma de Mallorca, WM-Qualifikation, Spanien gegen Österreich. Das erste von zwei Spitzenspielen um den Gruppensieg und damit um das direkte WM-Ticket steht an. "Ich freue mich schon richtig auf das Spiel", sagt Laura Feiersinger. Die Flügelspielerin, eine der besten ÖFB-Akteurinnen bei der EURO, dürfte heute wieder zum Einsatz kommen. Beim 2:0 gegen Israel am Donnerstag in der Südstadt musste sie wegen einer Oberschenkelzerrung zuschauen. Feiersinger: "Ich glaube, dass die Spanierinnen noch ein bisschen sauer sind. Die wollen sicher Revanche."

"Andere Vorzeichen"

Teamchef Dominik Thalhammer sieht "völlig andere Vorzeichen" als vor dem EM-Viertelfinale. "Ein WM-Qualifikationsspiel ist mit einem K.O.-Spiel bei einer Europameisterschaft in keiner Weise zu vergleichen." Die Begegnung im Sommer habe aber gezeigt, "dass wir einen derart balldominanten Gegner trotzdem kontrollieren können".

Spanien hält in der laufenden Quali wie Österreich bei sechs Punkten aus zwei Spielen. Zuletzt plagten sich die Ibererinnen aber in Serbien, der 2:1-Siegtreffer fiel kurz vor Schlusspfiff. Spanien ist 17. in der Weltrangliste, Österreich 20. "Wir sind nicht der Favorit", sagt Sarah Zadrazil. Der Gastgeber wird wohl das Spiel machen und viel in Ballbesitz sein. Zadrazil: "Wir müssen es aushalten können, nicht den Ball zu haben. Das können wir aber, glaube ich, ganz gut." Feiersinger: "Es wird sicher wieder megaanstrengend, aber wenn am Ende was rausschaut, dann hat es sich gelohnt." (Birgit Riezinger, 27.11.2017)

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    foto: apa/mihailescu
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