Wien zahlt Beamten 2,33 Prozent mehr Gehalt

    Video24. November 2017, 10:57
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    Die Landesregierung schließt sich dem Abschluss des Bundes an und schlägt damit einen anderen Kurs als Oberösterreich ein

    Wien – Wien wird den Beamten-Gehaltsabschluss des Bundes – im Ausmaß von 2,33 Prozent – für seine Landesbediensteten übernehmen. Darauf hat man sich in Gesprächen mit der Gewerkschaft Younion geeinigt, teilte der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) am Freitag mit. Es sei "selbstverständlich", dass die Wiener Beamten nicht ausgenommen würden, betonte der Ressortchef.

    Younion-Vorsitzender Christian Meidlinger lobte dieses Vorgehen: "Die politisch Verantwortlichen in Wien sind verlässliche Verhandlungspartner." Sie würde die Arbeit der Mitarbeiter schätzen – und auch die Beschlüsse der Landeshauptleutekonferenz ernst nehmen.

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    Nicht alle gehen mit

    Das Land Oberösterreich hatte zuletzt angekündigt, den Abschluss des Bundes nicht zur Gänze übernehmen zu wollen. Ähnlich hatte sich auch die Steiermark geäußert. Oberösterreichs Landeshauptmann Stelzer sah sich bereits mit Protesten der Belegschaft konfrontiert. Eine erste Verhandlungsrunde mit Gewerkschaftern brachte noch keine Annäherung.

    In der "ZiB2" bekräftige der Landeshauptmann am Donnerstagabend, dass sich sein Land nicht die vollen 2,33 Prozent leisten könne. Er deponierte aber, sich für einen höheren Abschluss für kleinere und mittlere Einkommen einsetzen zu wollen. (APA, red, 24.11.2017)

    • Für Jürgen Czernohorszky ist es "selbstverständlich", dass man sich dem Bund anschließt.
      foto: corn

      Für Jürgen Czernohorszky ist es "selbstverständlich", dass man sich dem Bund anschließt.

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