Was unter dem Christbaum liegen soll, worauf man lieber verzichtet

24. November 2017, 09:43
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Die Klassiker Gutscheine, Bargeld und Reisen stehen ganz oben am Wunschzettel. Last-Minute-Shopper sind in der Minderzahl

Wien – Alle Jahre wieder steht mit Weihnachten die Frage nach den passenden Weihnachtsgeschenken vor der Tür. Glaubt man der aktuellen Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens so stehen ganz oben am Wunschzettel bei Männern wie Frauen die Klassiker Gutscheine (34 Prozent), Bargeld (33 Prozent) und Reisen (22 Prozent).

Während Frauen Gutscheine bevorzugen, ist das Lieblingsgeschenk der Männer Bargeld. Was vielleicht auch mit Bequemlichkeit zu tun hat: Diese Geschenkeklassiker können spontan besorgt werden. Mit Karten für Veranstaltungen (17 Prozent), Erlebnissen/Ausflügen (17 Prozent) und Büchern (15 Prozent) ist das Christkind ebenfalls noch auf der sicheren Seite.

Die Liste der ungewollten Geschenke führen auch heuer wieder Socken und Unterwäsche (36 Prozent) sowie Werkzeug (23 Prozent) und etwas Praktisches für den Haushalt (20 Prozent) an. Auch Sportartikel/Sportbekleidung, Kosmetik- und Pflegartikel sowie Gesellschaftsspiele sind wenig beliebt.

Österreicher sind keine Last Minute-Shopper

Laut der Studie beginnt ein Viertel (23 Prozent) mit den Einkäufen bereits Anfang November, 17 Prozent ab Mitte November und 30 Prozent Ende November/Anfang Dezember. Jeder Fünfte kauft sogar das ganze Jahr über Geschenke, wenn sie oder er etwas Passendes sieht. Lediglich ein Prozent kauft die Weihnachtsgeschenke erst in den letzten drei Tagen vor Weihnachten.

Grundsätzlich erweisen sich die Österreicher zum Fest spendabel. Nur fünf Prozent kaufen gar keine Geschenke. Im Durchschnitt planen Herr und Frau Österreicher heuer sogar sechs Geschenke zu kaufen. Wobei Online-Käufer "deutlich einkaufsfreudiger" sind, meint Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen: "Online-Konsumenten kaufen mit durchschnittlich sieben Geschenken insgesamt mehr Präsente als reine Offline-Käufer mit fünf Geschenken."

Demnach wollen fast 80 Prozent heuer online Geschenke kaufen." Dabei planen sie mehr als die Hälfte (52,6 Prozent) aller Geschenke im Internet zu kaufen. Hauptgründe sind der bequeme Einkauf von zu Hause oder von unterwegs, weniger Stress und keine Wartezeiten an der Kassa, günstigere Preise und die größere Auswahl.

Handel will 2-Milliarden-Schwelle knacken

Der heimische Handel hat große Erwartungen in das heurige Weihnachtsgeschäft. Der Weihnachtsumsatz soll voraussichtlich die 2-Milliarden-Euro-Grenze knacken. Davon geht das Beratungsunternehmen RegioPlan aus. Im Jahr 2016 seien im Weihnachtsgeschäft die RegioPlan-Prognosen von 1,95 Mrd. Euro fast punktgenau getroffen worden. (red, 24.11.2017)

  • Die Wünsche der Vierbeiner wurden nicht erhoben, dabei werden auch sie laut anderen Erhebungen gar nicht so selten beschenkt.
    foto: apa/dpa/unbekannt

    Die Wünsche der Vierbeiner wurden nicht erhoben, dabei werden auch sie laut anderen Erhebungen gar nicht so selten beschenkt.

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