Köln schafft die Sensation gegen Arsenal

23. November 2017, 23:21
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Das Team von Peter Stöger feiert einen 1:0-Heimsieg über die Favoriten aus London. Hoffenheim und Hertha sind ausgeschieden

Die deutschen Vertreter Hertha BSC und Hoffenheim sind in der Europa League frühzeitig gescheitert, ausgerechnet der schwer gebeutelte 1. FC Köln hat dagegen am Donnerstag seine Chance auf die K.-o.-Runde gewahrt. Die in der Liga noch sieglosen Kölner feierten mit dem 1:0 (0:0) gegen eine B-Auswahl des FC Arsenal ihren zweiten Sieg und können am letzten Spieltag der Gruppe H bei Roter Stern Belgrad aus eigener Kraft das Ticket für die Runde der letzten 32 lösen.

Die Hertha kassierte dagegen bei Athletic Bilbao eine 2:3 (2:1)-Niederlage und verabschiedet sich damit am 7. Dezember im Olympiastadion gegen Tabellenführer Östersunds aus Europa. Valentino Lazaro steuerte den Assist zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Davie Selke bei. Dasselbe gilt für Hoffenheim, das beim 1:3 (0:1) bei Sporting Braga seine letzte Chance verspielte. Für die Hoffenheimer, die als Tabellenvierter der Vorsaison an der Tür zur Champions League gekratzt hatten, ist die Debütsaison im Europacup ebenfalls in 14 Tagen beendet, Florian Grillitsch und Stefan Posch spielten durch.

Kölscher Wille

In Köln, wo am Donnerstag auch viel über die Rückkehr von Ex-Profi Horst Heldt als Sportdirektor spekuliert wurde, mühte sich der FC nach Kräften. Trotz großer Verletzungsprobleme hielten die Kölner recht gut mit. Arsenal war aber das überlegene Team und hatte bei einem Stangenschuss von Coquelin (31.) Pech.

Die Londoner behielten auch nach der Pause zunächst alles im Griff. Nach einem Foul von Mathieu Debuchy an Sehrou Guirassy verwandelte der Gefoulte in der 62. selbst zur Kölner Führung. Mit viel Leidenschaft brachte der FC seinen zweiten Gruppensieg über die Zeit.

Ebenfalls gescheitert ist Trainer Adi Hütter mit den Young Boys Bern. Die Schweizer mussten sich bei Partizan Belgrad mit 2:1 geschlagen geben und haben keine Chance mehr auf den Aufstieg. (sid, red, 23.11.2017)

  • Balsam auf die Seele.
    foto: reuters/schmuelgen

    Balsam auf die Seele.

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