Assad-Beraterin: Opposition muss bewaffneten Kampf einstellen

23. November 2017, 15:08
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UN-Syriengesandter de Mistura am Freitag in Moskau erwartet

Moskau/Damaskus – Die von Russland geplanten Syriengespräche können nach Ansicht einer Beraterin von Präsident Baschar al-Assad nur dann erfolgreich sein, wenn die Opposition ihren bewaffneten Kampf einstellt.

Für die Oppositionsgruppen sei die Zeit gekommen, "die Gewalt zu beenden, ihre Waffen niederzulegen und sich an einem nationalen Dialog zu beteiligen", sagte Bouthaina Shaaban russischen Nachrichtenagenturen, die von syrischen Staatsmedien am Donnerstag zitiert wurden. Bisher sei jedoch unklar, ob die Opposition die Absicht oder die Fähigkeit habe, sich an einem politischen Prozess zu beteiligen.

Beratungen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in den vergangenen Tagen sowohl mit Assad als auch mit den Regionalmächten Iran und Türkei über die Einberufung eines syrischen Volkskongresses beraten. Dort sollen Opposition und Regierung über die künftige Struktur des Landes, eine neue Verfassung und die Abhaltung von Wahlen sprechen. Am Mittwoch appellierten Putin und seine Kollegen aus dem Iran und der Türkei, Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan, an die Kriegsparteien, sich konstruktiv zu beteiligen.

Am Freitag wird dem russischen Vize-Außenminister Gennadi Gatilow zufolge der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura in Moskau erwartet. (APA/Reuters, 23.11.2017)

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