Grausamer Mord von Jugendbande Mara Salvatrucha in den USA

    23. November 2017, 12:38
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    Laut Medien wurde Kopf abgetrennt und das Herz aus der Brust geschnitten, Opfer noch nicht identifiziert

    Washington – In den USA sorgt ein besonders grausamer Mord, der der Jugendbande Mara Salvatrucha zugeschrieben wird, für Schlagzeilen: Dem Opfer wurden der Kopf abgetrennt und das Herz aus der Brust geschnitten, berichteten Medien am Mittwoch. Die Leiche weise mehr als hundert Stichwunden auf, teilte die Polizei des Bezirks Montgomery mit.

    Die in einem Park in Wheaton, einem Vorort der US-Hauptstadt Washington im Bundesstaat Maryland, verscharrte Leiche wurde bereits Anfang September gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann, der nach Angaben der Behörden noch nicht identifiziert wurde.

    Bisher ein 19-Jähriger festgenommen

    Bisher wurde ein 19-Jähriger wegen der Tat festgenommen. Aus der Anklageschrift gehe hervor, dass bis zu zehn Menschen an dem Mord beteiligt gewesen seien, berichteten der Sender WBALTV11 und "Montgomery Community Media" unter Berufung auf die Anklageschrift. Die Tat sei offenbar wochenlang vorbereitet worden.

    Die Mara Salvatrucha, auch als MS-13 bekannt, war in den 80er-Jahren in Los Angeles von jungen Einwanderern aus El Salvador gegründet worden. Sie soll in den USA etwa 10.000 Mitglieder haben – außer Einwanderern aus Lateinamerika auch viele US-Bürger.

    Viele Bandenmitglieder bereits abgeschoben

    Zahlreiche Mitglieder wurden über die Jahre aus den USA abgeschoben, in der Folge breitete sich die Bande auch in Zentralamerika aus. Sie ist unter anderem auf Drogenhandel, Erpressung und Entführung spezialisiert. US-Präsident Donald Trump hat der Bande den Kampf angesagt. Im Juli sagte er in einer Rede, dass seine Regierung dabei sei, die US-Städte mit Razzien von "blutdürstigen kriminellen Gangs" zu befreien. Das werde nicht auf "die politisch korrekte Art" erfolgen.

    Vergangene Woche teilten die Behörden mit, dass bei einer einmonatigen landesweiten Kampagne 214 Bandenmitglieder festgenommen wurden. Gut die Hälfte der Festnahmen gründete sich auf Verstöße gegen Einwanderungsgesetze. Gegen 93 Bandenmitglieder seien jedoch Verfahren wegen Mordes, Raubes, Drogenhandels und anderer Verbrechen eingeleitet worden. (APA, 23.11.2017)

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