Budget für 2018: Wien beschloss Neuverschuldung von 376 Millionen Euro

    21. November 2017, 17:48
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    Opposition zweifelt an versprochenen Weg der Budgetkonsolidierung

    Wien – Im Wiener Gemeinderat ist am Dienstagabend der Budgetvoranschlag für 2018 beschlossen worden – mit den Stimmen der Regierungsparteien SPÖ und Grüne. Zuvor war zwei Tage lang intensiv über das Zahlenwerk diskutiert worden, das Einnahmen von 13,363 Mrd. Euro und Ausgaben von 13,739 Mrd. Euro vorsieht. Daraus ergibt sich eine geplante Neuverschuldung von 376 Mio. Euro.

    Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) bezeichnete die Neuaufnahmen als "moderat und verkraftbar". Man liege damit etwa unter dem Österreichschnitt. Laut der Ressortchefin soll nun der Konsolidierungspfad beschritten werden. 2020 seien keine neuen Schulden mehr geplant, versprach sie. Die Rathaus-Opposition traut dieser Vorhersage gar nicht: FPÖ, ÖVP und Neos urgierten im Rahmen der Debatte Reformen und Einsparungen. Den aktuellen Voranschlag lehnten die drei Fraktionen erwartungsgemäß ab. (APA, 21.11.2017)

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