Ein Ausflug (fast) wie damals: Soft Trailing im Wienerwald

Blog22. November 2017, 07:24
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Von einem Schnupperwaldlauftreff, der Ehrfurcht vor dem Wort "Traillaufen" und der Freude, wenn Fremde beim Laufen zu Freunden werden

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foto: thomas rottenberg

Geplant war ja eigentlich etwas ganz anderes. Eine Geschichte über Rucksäcke. Laufrucksäcke, um genau zu sein. Also jene Teile, die Trailläufer (und natürlich -innen) umgeschnallt haben und die nicht ohne Grund meistens nicht "Rucksack", sondern "Weste" heißen. Weil die Dinger schließlich so eng wie Westen sitzen, damit beim Laufen nur ja nix hüpft, wackelt oder scheuert.

Doch auch wenn Laufrucksäcke ursprünglich (und immer noch hauptsächlich) dazu dienen, Menschen fernab der Zivilisation im Notfall mit Warmem und Trockenem und einfach mit allem, was man halt sonst so braucht oder im Wald oder am Berg nicht missen will (etwa Speis und Trank, Stauraum für Handy, eine Regenjacke), griffbereit zu versorgen, sieht man sie mittlerweile auch in der Stadt immer öfter. Gerade jetzt, wenn das Wetter kälter, nässer und unvorhersehbarer wird – und man nicht in fünf Minuten wieder beim Auto ist oder man eben nicht nassgeschwitzt auskühlend auf den Bus warten will. Aber vielleicht ist das ja auch nur meine subjektive Wahrnehmung.

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