Stabiles Herbstwetter in der kommenden Woche

19. November 2017, 11:58
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Bis zu 14 Grad möglich, Nebel und Hochnebel können aber den Eindruck trüben – Kaltfront kommt Ende der Woche

Wien – Zunehmend stabiles Herbstwetter verspricht die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für die kommende Woche. Wo immer sich der Nebel verzieht, sind so gar angenehme Temperaturen im zweistelligen Bereich möglich. Nach Schnee sieht es nicht aus, die nächste Kaltfront winkt bereits aus der Ferne. Die Details:

Am Montag bleibt es im Süden und Südosten trocken, zumindest zeitweise scheint die Sonne. Entlang der Alpennordseite sowie im Westen und Norden halten sich viele Wolken und gebietsweise etwas Regen oder Schneefall, zunächst vor allem östlich von Salzburg, zum Abend hin dann im Westen. Im Osten erfolgt ein Wechselspiel aus Wolken und sonnigen Phasen, Schauer gibt es hier vor allem bis etwa Mittag. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 900 Metern Seehöhe. Der Wind kommt mäßig bis lebhaft, im Osten während der ersten Tageshälfte zum Teil stark, aus Süd bis Nordwest. In der Früh sind die Temperaturen zwischen minus fünf und plus vier Grad angesiedelt, tagsüber zwischen zwei und zehn Grad.

Im Süden und Südosten steht am Dienstag trockenes Wetter auf dem Programm, dazu lässt sich teilweise auch die Sonne blicken. Im übrigen Österreich überwiegen die Wolken, zumindest zeitweise ist Regen zu erwarten. Die Schneefallgrenze steigt rasch auf 1.000 bis 1.800 Meter Seehöhe an, anfangs befindet sie sich allerdings in der Osthälfte nur zwischen 300 und 900 Metern Seehöhe. Am Nachmittag werden die Niederschläge seltener, die Wolken lockern im Westen auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft, aus Süd bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus vier und plus sechs Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen vier und zwölf Grad.

Bis zu 14 Grad in der Wochenmitte

Zur Wochenmitte etabliert sich im Ostalpenraum unter Hochdruckeinfluss oft sonniges und trockenes Wetter. Einige Restwolken sorgen im Nordosten mitunter während der Morgenstunden noch für ein paar Regentropfen. Nach und nach kann sich jedoch auch dort die Sonne behaupten. Südlich des Alpenhauptkammes fällt nachmittags schließlich in Becken und Tälern Nebel oder Hochnebel ein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Minus drei bis plus acht Grad zeigt das Thermometer am Morgen, sieben bis 14 Grad tagsüber.

Hoher Luftdruck ist am Donnerstag für den Ostalpenraum vorübergehend wetterbestimmend. Das bedeutet verbreitet sonniges und trockenes Wetter. Allerdings liegen über Becken und Tälern sowie über dem östlichen Flachland und im Waldviertel recht verbreitet Nebel oder Hochnebel. Nach Auflösung des Hochnebels kann sich schließlich auch dort die Sonne durchsetzen, vor allem nördlich der Donau und im Süden kann die feuchte Schicht jedoch sehr zäh sein. Der Wind aus Südost bis Südwest weht schwach bis mäßig. Die Temperaturen in der Früh liegen zwischen minus zwei bis plus vier Grad. Unter der Nebeldecke bleibt es kühler mit drei bis sieben Grad, abseits der Nebel ist es aber sehr mild mit bis 13 Grad.

Schneefallgrenze sinkt

Der Freitag bringt anfangs noch Sonnenschein sowie über Becken und Tälern Nebel oder Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Besonders zäh sind diese generell im Osten sowie südlich des Alpenhauptkammes. Im Tagesverlauf erreichen schließlich Wolken einer Kaltfront von Westen Österreich und lösen immer öfter den Sonnenschein sowie auch letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Abend regnet es entlang der Alpennordseite zwischen dem Bregenzer Wald und dem Mostviertel schließlich örtlich. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen unter 2.000 Meter Seehöhe. Anfangs weht schwacher bis mäßiger Südost- bis Südwestwind. Mit den Wolken dreht der Wind jedoch zunehmend auf West. Die Temperaturen: minus drei bis plus vier Grad in der Früh, sieben bis 13 Grad tagsüber. (APA, 19.11.2017)

  • Zwei Katzen, eine Wetternachricht. Heißt das etwa, beim nächsten Wetterbericht fehlt die Katze? Wir werden sehen.
    foto: afp/mladen antonov

    Zwei Katzen, eine Wetternachricht. Heißt das etwa, beim nächsten Wetterbericht fehlt die Katze? Wir werden sehen.

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