Ein Gigabit pro Sekunde: Kommende iPhones sollen 5G-Modem erhalten

    18. November 2017, 16:39
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    Apple vertraut dabei auf Intel und verabschiedet sich gänzlich von Qualcomm

    Die kommende iPhone-Generation soll Modems von Intel erhalten, die eine deutlich höhere Netzwerkgeschwindigkeit mit sich bringen. Dies berichtet FastCompany in Berufung auf eine geheime Quelle.

    Qualcomm und Apple im Clinch

    Es ist keine allzu große Überraschung, dass Apple versucht sich von Qualcomm als Komponenten-Zulieferer fürs iPhone zu trennen, da sich die beiden Firmen mittlerweile vor Gericht bekriegen. Qualcomm behauptet etwa, dass Apple vertrauliche Informationen des Unternehmens geteilt habe und wollte bereits einen iPhone-Verkaufsstop in China und den USA bewirken.

    Tausende Ingenieure arbeiten daran

    Intel liefert bereits beim iPhone X zum Teil das Modem. Teile des Smartphones sind damit bestückt, der Rest stammt von Qualcomm. Bei der kommenden Generation will man gänzlich auf Intel setzen, die offenbar mehrere Tausend Ingenieure beschäften, die an dem Modem arbeiten. Die Hardware soll Geschwindigeit von einem Gibabit pro Sekunde und mehr leisten.

    Apple will aber selbst anpacken

    Apple soll aber nicht lange auf die Modems von Intel setzen, sondern vielmehr bereits selbst daran arbeiten. Der Konzern hat hierzu offenbar eine eigene Abteilung gegründet. Apple will dabei die Technik entwickeln und das Modem dann von einem Zulieferer fertigen lassen. Somit könnte das Unternehmen Kosten einsparen. (red, 18.11.2017)

    • Apples kommende iPhones sollen mit einem 5G-Modem von Intel kommen.
      foto: reuters/nouvelage

      Apples kommende iPhones sollen mit einem 5G-Modem von Intel kommen.

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