St. Pölten will gegen WAC endlich ersten Dreier

17. November 2017, 16:22
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Schlusslicht hofft im Duell der Nachzügler auf ersten Saisonsieg

St. Pölten/Wolfsberg – Der Auftrag von Schlusslicht St. Pölten im Heimduell mit Nachzügler Wolfsberg am Samstag (18.30 Uhr) ist klar: Für die Niederösterreicher muss der erste Sieg her. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf die neuntplatzierten Mattersburger acht Punkte, saisonübergreifend warten die "Wölfe" bereits seit 17 Partien auf einen vollen Erfolg.

Dass man gewissermaßen unter Siegzwang steht, ist auch Oliver Lederer völlig klar. "Der eigene Anspruch an uns ist, dass wir den ersten Dreier einfahren. Das ist allen bewusst, und dafür haben wir in der Länderspielpause hart gearbeitet", betonte der Wiener, dem seit der Amtsübernahme Mitte September zumindest von den Ergebnissen her keine Trendwende gelungen ist. "Das ist schon sehr mühsam, nur wenige Spieler haben das schon erlebt", meinte dazu Innenverteidiger Michael Huber.

"Ich habe andere Ansprüche an mich selbst", gestand Lederer, wollte aber nicht nur beim jüngsten 1:3 gegen Salzburg gute Ansätze erkannt haben."Ich sehe eine positive Entwicklung, einen guten Trend. Da müssen wir dranbleiben. Das müssen wir auch gegen den WAC abrufen", sagte der ehemalige Admira-Coach, der für zwei der bisherigen drei Punkte am Konto sorgte.

Dass St. Pölten gegen den WAC in der Bundesliga in fünf Duellen bei zwei Remis noch sieglos ist, kann nicht überraschen. Aus Sicht des WAC ist das freilich keine Garantie. Schon gar nicht, wenn man die aktuelle Formkurve betrachtet. Kein Sieg seit 26. August, fünf Niederlagen in den jüngsten sieben Pflichtspielen, dabei auch das Aus im Cup.

Immerhin musste man beim 0:0 gegen die Admira vor der Länderspielpause nach fünf Ligapartien erstmals kein Gegentor hinnehmen. Auch die Systemumstellung auf 3-4-3 funktionierte und könnte auch gegen St. Pölten zur Anwendung kommen. "Wir wissen, dass diese Partie sehr wichtig ist, weshalb wir als Einheit auftreten müssen", sagte WAC-Mittelfeldmann Daniel Offenbacher. In die gleiche Kerbe schlug Alexander Kofler: Der Goalie forderte "maximalen Einsatz" und "entschlossenen Siegeswillen". (APA, 17.11.2017)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC (St. Pölten, NV-Arena, Samstag, 18.30 Uhr, SR Muckenhammer). Bisheriges Saisonergebnis: 1:2 (a). 2016/17: 1:1 (a), 0:4 (h), 0:1 (a), 1:1 (h)

St. Pölten: Riegler – Stec, Huber, Muhamedbegovic, Ingolitsch – Bajrami, Hofbauer, Ambichl, Schütz – Riski, Doumbouya

Ersatz: Vollnhofer – Diallo, Martic, Balic, Thürauer, Sobczyk, Pak

Es fehlen: Rasner (gesperrt), Petrovic, Parker, Luxbacher (alle verletzt)

WAC: Kofler – Sollbauer, Rnic, Drescher – Flecker, M. Leitgeb, Offenbacher, Wernitznig – Gschweidl, Topcagic, Ouedraogo

Ersatz: Sallinger – Monsberger, Mulahalilovic, Zündel, Rabitsch, Frieser, Orgill

Es fehlen: G. Nutz, Klem, Hüttenbrenner (alle Knieverletzung), Dobnik (bei Amateuren), Palla (Rückenprobleme)

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