"Ungewöhnlich große Zahl der Gläubiger" bei Konkurs des A3-Verlags

17. November 2017, 15:43
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Bisher meldeten 60 Ansprüche an, darunter 30 Mitarbeiter des Fachzeitschriftenverlags

Wien – Im Konkursverfahren über den Fachzeitschriftenverlag A3 haben bisher rund 60 Firmen und Personen laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) Ansprüche angemeldet, darunter 19 Angestellte und 11 freie Mitarbeiter.

Das Landesgericht Wiener Neustadt sieht eine "ungewöhnlich große Anzahl" von Gläubigern, deshalb würden zuzustellende Schriftstücke nicht zugesendet, sondern öffentlich bekanntgemacht, heißt es in der Entscheidung zur Eröffnung des Konkurses.

Der A3-Verlag hat vor einer Woche Konkurs angemeldet, DER STANDARD berichtete am Montag. Der Verlag gehört zu je 50 Prozent dem langjährigen Eigentümer und Verleger Günter Hofer und dem 2015 eingestiegenen Herausgeber und Geschäftsführer Markus Schuster, zuvor bei der Epamedia.

Zum a3 Wirtschaftsverlag mit Sitz in Mödling gehören Fachmedien wie "Eco", "Das Baumagazin", "Marketing" oder "Gastronomie, Hotellerie, Tourismus". (red, 17.11.2017)

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