Rapid beim LASK um Fortsetzung der Erfolgsserie bemüht

17. November 2017, 15:42
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Hütteldorfer bereits elf Pflichtspiele unbesiegt – LASK-Coach Glasner will Rapid-Lauf beenden

Wien/Pasching – Der SK Rapid will am Samstag (16.00 Uhr) im Bundesliga-Auftaktmatch der 15. Runde beim LASK seine Serie prolongieren. Die Hütteldorfer sind seit mittlerweile elf Pflichtspielen ungeschlagen und kassierten in den jüngsten fünf Partien auch kein Gegentor. "Da haben wir an Qualität gewonnen, aber wir müssen auch effizienter werden", forderte Rapid-Trainer Goran Djuricin vor dem Gastspiel in Pasching.

Aufsteiger LASK holte sieben Punkte aus den jüngsten drei Liga-Spielen und liegt sechs Zähler hinter dem drittplatzierten Rekordmeister aus Wien aktuell sogar auf einem Europacup-Platz. "Sie sind nicht umsonst Vierter", warnte Djuricin vor dem Team von Oliver Glasner. "Sie spielen sehr schnell und aggressiv, das geht in die Richtung von Red Bull Salzburg, wo ja Glasner zwei Jahre Co-Tainer war. Sie sind sehr stark im Gegenpressung. Wir müssen alles geben und hoch fokussiert sein, um dort zu bestehen."

Rapid mit positiven Erinnerungen

Djuricin hat seine bisherigen zwei Matches als Rapid-Cheftrainer gegen den LASK gewonnen. Im Cup-Halbfinale am 26. April setzte sich Rapid 2:1 durch, am 26. August folgte dann erneut im Allianz Stadion ein knapper 1:0-Heimsieg. In beiden Partien traf Thomas Murg, der mit drei Toren gemeinsam mit Louis Schaub und Philipp Schobesberger hinter Kapitän Stefan Schwab (4) der zweitbeste Rapidler in der Liga-Schützenliste ist. Mittelstürmer Giorgi Kvilitaia scheint in dieser dagegen noch nicht auf.

In der Länderspielpause erzielte der 24-Jährige aber in der Vorwoche den Siegtreffer bei Georgiens 1:0-Heimerfolg über Zypern. "'Kvili' hat sein Tor gemacht, das war auch überfällig. Ich hoffe, der Knoten ist damit geplatzt", betonte Djuricin mit Blick auf das Match gegen den LASK, der erst ein einziges Heimspiel – 1:3 gegen Meister Salzburg – in Pasching verloren hat und zuletzt 4:2 in Altach siegte.

LASK mit neuem Selbstvertrauen

Die jüngste Form lässt LASK-Trainer Oliver Glasner hoffen. "Wir haben aus Altach viele positive Dinge mitnehmen können, sind gut drauf", sagte der 43-Jährige, dessen Truppe drei Ligapartien in Folge ungeschlagen ist – ein klarer Aufwärtstrend nach einem zwischenzeitlichen Kurztief mit nur zwei Punkten aus vier Partien. "Wir haben uns in den letzten Wochen mit dem Ball klar gesteigert", befand Glasner zufrieden, "und wir haben jetzt das Selbstvertrauen der Siege wieder drinnen."

Dass Rapid mit breiter Brust vor den Toren von Linz auftauchen wird, ist Glasner klar. "Sie haben lange keine Treffer bekommen. Sie haben einen Lauf", meinte er. "Wir werden aber versuchen, diesen zu beenden und unseren eigenen fortzusetzen. Wir glauben zu wissen, wo es Möglichkeiten gibt, wo Rapid Räume bietet. Wir werden gleich versuchen, sie unter Druck zu setzen", kündigte der Coach an. Zudem hat sich die Personalsituation leicht entspannt. Bis auf Dogan Erdogan, Marko Raguz, Rajko Rep und den noch gesperrten Joao Victor stehen alle Kicker zu Verfügung. Auch James Holland dürfte zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen. (APA, 17.11.2017)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen:

LASK – Rapid Wien (Pasching, TGW-Arena, Samstag, 16.00 Uhr, SR Jäger). Bisheriges Saisonergebnis: 0:1 (a). Keine Saisonergebnisse 2016/17.

LASK: Pervan – Ranftl, Ramsebner, Wiesinger – Goiginger, Trauner, Michorl, Ullmann – M. Berisha, Gartler, Bruno

Ersatz: A. Schlager – Pogatetz, Luckeneder, Holland, Riemann, Reiter, Alan

Es fehlen: Rep (Schambeinentzündung), Joao Victor (Dopingsperre), Erdogan (Muskelfaserriss in den Adduktoren), Raguz (Knie)

Rapid: Strebinger – Auer, M. Hofmann, Galvao, Bolingoli – Ljubicic, Schwab – Schaub, Murg, Schobesberger – Kvilitaia

Ersatz: Haas – M. Hofmann, Schrammel, Keles, Petsos, Ve. Berisha, Joelinton

Es fehlen: Knoflach, Pavelic (beide rekonvaleszent), Dibon, Mocinic, Malicsek, Thurnwald (alle verletzt)

  • Für die Grün-Weißen lief es zuletzt ausgezeichnet: Elf Pflichtspiele ungeschlagen, kein Gegentor in den jüngsten fünf Spielen.
    foto: apa/expa/thomas haumer

    Für die Grün-Weißen lief es zuletzt ausgezeichnet: Elf Pflichtspiele ungeschlagen, kein Gegentor in den jüngsten fünf Spielen.

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