Frau am Steuer: Pionierinnen in Männerdomänen

    Essay18. November 2017, 12:00
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    Über Frauen, die Busse lenken und zu Pionierinnen in Männerdomänen wurden. Ein Blick zurück in "andere" Zeiten zeigt, wie mühevoll die Fahrwege zur Gleichstellung waren – und wie wenig lange das alles eigentlich her ist

    foto: everett collection old visuals / picturedesk.com
    Kein Ungeheuer: "Es ist wichtig, sich an diese Pionierinnen zu erinnern, ihnen zu danken. Jeder Frau, die den Mut hatte, in eine ,Männerdomäne‘ zu gehen."

    Ein Bus steht in der Haltestelle. Doch er fährt nicht los. Die Minuten vergehen. Immer wieder versucht der Fahrer zu starten, doch der Motor bleibt tot. Unruhe macht sich breit unter den Passagieren. "Wie lange dauert das denn noch?" Dann plötzlich sagt eine Frau: "Is des a Frau?" Alle lugen nach vorn zum Führerstand und versuchen über die Köpfe der anderen hinweg zu erkennen, wer sich dort abmüht. "Des is a Frau!", sagt eine andere Frau zur ersten. "Wirklich?", schalten sich andere Fahrgäste ein. "Jössas na!"

    "Na dann wundert mi mix." Die Fahrerin kämpft. Der Busmotor stottert, jammert und stirbt. Man schüttelt die Köpfe, raunt, spricht gerade so laut, dass es die Fahrerin hören muss, aber nicht laut genug, als dass man einem Einzelnen vorwerfen hätte können, er hätte etwas gesagt. Oder sie hätte etwas gesagt. Denn vor allem Frauen sind von der Aussichtslosigkeit der Fahrerinnenbemühungen überzeugt. Zumindest tun sie diese Überzeugung kund, während die Männer still beobachten.

    Die Fahrerin steigt aus. Was für die Fahrgäste im hinteren Teil des Busses bisher nur ein Gerücht war, wird nun zur Gewissheit: Es ist tatsächlich eine Frau. Sie hat rote Flecken im Gesicht, und ein bisserl verschwitzt scheint sie auch zu sein. Sie geht um den Bus herum und schaut irgendwas nach. "Des wird nix mehr." "Also wenn ma so an Bus ned amal starten kann ..." Die Busfahrerin steigt wieder ein und versucht, halbwegs würdevoll eine Durchsage zu machen: "Bitte alle aussteigen. Aufgrund eines technischen Gebrechens kann die Fahrt leider nicht fortgesetzt werden."

    "A Jammergschpü, des Ganze"

    Die Bustüren öffnen sich, die Fahrgäste versammeln sich vor dem zusammengebrochenen Bus zum Meinungsaustausch. Die Fahrerin kommt dazu, sie ist mit ihren Nerven am Ende, hat sie gar Tränen in den Augen? Wahrscheinlich wird sie auch gleich zusammenbrechen. Sie versucht sich zu rechtfertigen: "Ich kann nichts machen! Es ist ein technisches Problem!" Man tauscht wissende Blicke aus und strömt auseinander. "A Jammergschpü, des Ganze ...", ist noch zu hören.

    Diese Szene spielte sich nicht 1916 ab, nicht 1956 und auch nicht 1976, sondern 1992 – das erste Jahr in der Geschichte der Wiener Verkehrsbetriebe, in dem Frauen als Busfahrerinnen eingesetzt wurden. Was undenkbar erscheint, kann sich erstaunlich schnell ändern. Heute wäre es eine Szene wie diese, vor einigen Jahrzehnten waren es Frauen als Busfahrerinnen.

    Ich wünschte nun, ich könnte eine glorreiche Erinnerung vorweisen, etwa, dass ich damals schon (womöglich als eine von wenigen) genau durchschaute, was sich da abspielte. Oder dass ich gar in einem heroischen Akt der Zivilcourage der Fahrerin gegen das Mehrheitsknurren zu Hilfe gekommen wäre. Aber für ein solch geistesgegenwärtiges Handeln war ich damals selbst zu unsicher und zu desorientiert. Allerdings bezog ich aus dem Vorfall einige wertvolle Erkenntnisse. Etwa: Die Sozialisation ist ein Hund.

    Ein unheimliches Spiel

    Denn obwohl ich mich – insbesondere im universitären Umfeld – seit Jahren geradezu im Zentrum feministischen Denkens und Forschens bewegte und obwohl ich nicht eine Sekunde gezögert hätte, für die Ausübung jeden Berufes von Frauen auf die Barrikaden zu gehen, trieb mein Gehirn für Sekundenbruchteile mit mir ein unheimliches Spiel. Denn inmitten des raunzigen Aufruhrs hatte auch ich – plötzlich und sofort niedergekämpft – das Gefühl: Vielleicht ist es doch nicht so eine gute Idee, wenn Frauen Autobusse fahren.

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    Zeigen, wie's geht, das tun Männer in Uniformen sehr gern: junge Busfahrerin des London Transport Board während des Krieges.

    Gewohnheit prägt. Man will über sie auf der sicheren Eisschicht des eigenen vorbildlichen Denkens hinwegschreiten, und bricht doch immer wieder ein. Bis zu jenem Zeitpunkt hatte ich noch nie eine Busfahrerin gesehen. Ich hatte in meinen wenigen Jahren in Wien auch noch nie eine Straßenbahnfahrerin gesehen, obwohl diese seit 1970 offiziell zugelassen waren. Wohl operierten sie nur sehr vereinzelt und sehr versteckt oder mittlerweile vielleicht gar nicht mehr.

    Nur wenige Mütter fuhren Auto

    In meiner Kindheit war selbst das Autofahren für Frauen ein nervenaufreibender Ausstieg aus der traulichen Normalität, in der der Mann die Familienkutsche lenkte. Nur wenige Mütter fuhren Auto (oder besaßen gar eines), und ehrlich gesagt fuhr ich auch lieber bei den Vätern mit. Sie waren gelassener und souveräner und schrien nicht zu den Kindern, die unangeschnallt auf der Rückbank herumkugelten: "Ihr müsst jetzt still sein dahinten, damit ich mich konzentrieren kann!"

    Zuschreibungen wirken innerlich. Die Frauen, denen man immer wieder gesagt hatte, dass sie zu nervös, zu emotional, zu hysterisch, zu sehr hormonellen Schwankungen ausgesetzt, zu technisch unversiert und mit räumlichem Orientierungsvermögen nicht hinreichend ausgestattet zum Autofahren seien – wie sollten sie dabei souverän sein? Sie mussten nicht nur gegen die äußeren, sondern auch gegen innere, internalisierte Stimmen aufbegehren: Kann ich das wirklich? Was, wenn die anderen recht haben und ich mich irre?

    Auch die Busfahrerin aus der eingangs geschilderten Szene sah sich einer selbsterfüllenden Prophezeiung ausgesetzt. Obwohl es fast jeder Fahrgast schon einmal erlebt hatte, dass ein Bus auf der Strecke blieb, und nie auf die Idee gekommen wäre, den männlichen Fahrer dafür persönlich verantwortlich zu machen, musste sie gegen den Generalverdacht auf weibliche Busfahrunfähigkeit ankämpfen. Sie zeigte Nerven, sie hatte Mühe, ihr Selbstbewusstsein zu bewahren. (Im Übrigen: Wäre es nicht sogar vorstellbar, dass sich spaßig aufgelegte Kollegen den Jux machten, der neuen Fahrerin zum Einstand einen nicht ganz fahrtüchtigen Bus zuzuweisen?)

    Mühevoll geebnete Wege

    Es ist wichtig, sich an diese Pionierinnen zu erinnern und ihnen zu danken. Nicht nur den Wissenschafterinnen und Künstlerinnen, den Ärztinnen und Politikerinnen, den Juristinnen und Intellektuellen, sondern jeder einzelnen Frau, die bei all dem vorauseilenden Misstrauen den Mut hatte, in eine "Männerdomäne" zu gehen. Junge Frauen der Gegenwart sind häufig überzeugt, dass sie niemals Selbstzweifel gehabt oder sich irgendetwas hätten gefallen lassen. Wie mühevoll die Wege geebnet wurden, auf denen sie heute schreiten, ist ihnen oft schwer vorstellbar.

    Meine Kindheit war reich an Innovationen, gegen die es stets sehr viele Argumente gab. Als etwa die Anschnallpflicht eingeführt wurde (zunächst nur auf den Vordersitzen), war der Autofahrer – und seltener: die Autofahrerin – über die Maßen empört. "Gefesselt" musste man nun in seinem eigenen Fahrzeug sitzen, verschwitzte sich unterhalb des Gurtes das saubere Hemd, und war es nicht vielleicht sogar gefährlich, ohne den gewohnten Bewegungsfreiraum auf die Anforderungen des Verkehrs reagieren zu können?

    Was, wenn das Auto zu brennen anfing oder in einen Fluss stürzte – würde man sich rechtzeitig aus den Gurtschlingen befreien können? Und hatte der Staat überhaupt das Recht, dem Bürger vorzuschreiben, wie er sein eigenes Leben zu schützen habe? Da konnte man ja gleich das Rauchen verbieten!

    Geraucht wurde auch überall

    Ach ja, geraucht wurde auch überall. Im Zug, am Flughafen, im Flugzeug, im Büro, im Sprechzimmer des Arztes, bei Regierungs- und Redaktionssitzungen, im Restaurant, im Wohnzimmer. Im Auto gab es Aschenbecher in jeder Tür, wichtig war auch der Anzündeknopf. Bei Fernsehdiskussionen und -interviews wurde geraucht, manche Journalisten moderierten mit der Kippe in der Hand, in einer aufwendigen Choreografie aus Sprechen, Anzünden, Sprechen, Inhalieren, Sprechen, Abaschen, Sprechen, Ausdämpfen.

    In einer legendären Literatursendung mit Friedrich Dürrenmatt und Marcel Reich-Ranicky gelang es Ersterem im Zuge heftigen Qualmens sogar, den Studioaschenbecher in Brand zu setzen. Was ich bei meinem Studienbeginn 1984 nicht mehr erlebte, war das Rauchen im Hörsaal. In Spielfilmen aus den Vierzigerjahren kann man sehen, wie sich Menschen sogar im Krankenhaus am Patientenbett eine Zigarette anzünden.

    Man kann sich nie sicher sein, was verrückt ist oder vielleicht doch eine gute Idee, was normal und was irrational, weil einen Geschichte und Gewöhnung nicht selten eines Besseren belehren. Manchmal geht gesellschaftliche Veränderung so schnell, dass eine Generation der nächsten davon erzählt wie aus grauer Vorzeit. Was heute vollkommen vernünftig erscheint, löst Jahrzehnte später ungläubiges Kopfschütteln aus. Wir dürfen davon ausgehen, dass auch einiges von dem, was wir im Augenblick für gut und richtig, da vertraut halten, von diesem Schicksal ereilt werden wird.

    Keine richtigen Polizistinnen

    Eines Tages (in Wien ab 1965, in den Bundesländern deutlich später, etwa in Graz ab 1972) gab es einen neuen Frauenberuf, der noch dazu im öffentlichen Raum sichtbar war: die Politesse. Politessen arbeiteten im Polizeidienst, waren aber keine richtigen Polizistinnen. Sie durften ausschließlich in der Überwachung des ruhenden Verkehrs tätig sein, und das bedeutete im Wesentlichen Strafzettel fürs Falschparken verteilen. Sie trugen Uniformen mit Röcken, deren Schnitt und Schick ausgiebig diskutiert wurde. Ebenfalls diskutiert wurde die Frage, ob es für männliche Autofahrer nicht demütigend sei, von Frauen zurechtgewiesen, belehrt oder gar abgestraft zu werden.

    Peinliche Situationen ergaben sich, wenn man zu seinem falsch geparkten Fahrzeug zurückkehrte und feststellen musste, dass mit der Vertreterin des schwachen Geschlechtes so gar nicht darüber zu verhandeln war, ob sie nicht ein Auge zudrücken konnte. Musste man denn wirklich dermaßen erbittert auf seinem Strafzettel bestehen, nur weil man Angst hatte, nicht ernst genommen zu werden? Megärenhaft war das. Männliche Polizisten waren da viel kulanter. Außerdem stellte sich natürlich immer die Frage, warum diese Frauen das machten. Bei den hässlichen war es klar, sie fanden keinen Mann. Aber es waren ja auch hübsche dabei – hatten die das nötig? Es gab auch lustige Wortspiele à la "Gott sei Dank dürfen Frauen nicht den Verkehr regeln – hahahah!".

    Doch eine kleine Lücke im Denken war geöffnet, und die ließ eine neue Frage zu: Konnten Frauen nicht eventuell, und wirklich nur ganz vorsichtig spekuliert, eines Tages richtige Polizistinnen sein?

    Ausgestattet mit einer Trillerpfeife

    Es war natürlich vollkommen klar, dass man Frauen nicht mit Waffen ausstatten konnte. Warum? Na weil ein Verbrecher einer Frau die Waffe sofort aus der Hand gewunden hätte! Überhaupt das Körperliche: Im Nahkampf wäre eine Frau sofort unterlegen, und bei einer Verfolgungsjagd wäre ihr der Kriminelle mühelos davon gerannt. Also nein, es war nicht denkbar, dass Frauen eines Tages vollwertige Polizistinnen sein konnten.

    Diese Diskussionen zogen sich durch die gesamten Achtzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Gelegentlich blitzte die ketzerische Frage auf, inwiefern eigentlich jene stark übergewichtigen und schon im Schritttempo nicht besonders wendigen Polizisten, die man bisweilen im Streifendienst sah, bei Nahkampf und Verfolgungsjagd reüssieren konnten. Und wie kam es, dass in anderen Ländern, wo es Polizistinnen bereits gab (etwa den USA), diese nicht im großen Stil von Verbrechern ausgeknockt und ihrer Waffen beraubt wurden?

    Vereinzelte Polizistinnen durften schließlich den Verkehr regeln oder bei der Kriminalpolizei die Vernehmungen von Vergewaltigungsopfern führen. Ausgestattet waren sie mit einer Trillerpfeife, eine Waffe tragen durften sie nicht. Bis 1991. Es gab keinen Knall, keinen Aufschrei, keine Sensation. Eines Tages waren sie einfach da: richtige, den männlichen Kollegen gleichgestellte Polizistinnen (ganz zu Beginn in die viel zu großen Männeruniformen eingekleidet, was aussah, als wollte man noch einmal mahnen: Es sind große Fußstapfen, in die ihr da tretet). Die Zeit war reif, der Personalmangel groß. Doch vor allem: Johanna Dohnal war Frauenministerin. 1993 trat das von ihr initiierte Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, das die Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bundesdienst festlegte, in Kraft.

    Das Lenken von großem Gerät

    Es war ein Erfolg der "neuen Frauenbewegung" der 68er-Jahre, dass – trotz Protesten einiger Lehrfahrer, die sich weigerten, Frauen auszubilden – ab 1970 Straßenbahnfahrerinnen in Dienst treten durften. Weshalb dauerte es bei den Bussen zwanzig Jahre länger, bis Fahrerinnen eingestellt wurden? Ließ die Straßenbahn durch die Vorgabe der Schienen zumindest symbolisch weniger Freiheit, wodurch ihre Bedienung Frauen eher zuzutrauen war? Doch auch U-Bahn-Fahrerinnen wurden in Wien erst ab 1991 eingestellt. Was ist es, das das Fahren, Steuern und Lenken von "großem Gerät" für Frauen so unmöglich erscheinen ließ?

    Wer Fahrzeuge steuert, in denen Personen transportiert werden, trägt Verantwortung für die Sicherheit und das Leben der selben und bedarf eines entsprechenden Vertrauensvorschusses. Passiv ist der Passagier, den Fähigkeiten eines anderen Menschen ausgeliefert, der gleich einem Elternteil die Dinge unter Kontrolle haben sollte. Menschliches Versagen im Führerstand, im Cockpit, auf der Brücke kann potenziell tödlich sein, es geht also um viel. Zwar zeigt die Erfahrung, dass auch Männer so manches Staats- oder Kreuzfahrtschiff auf Grund setzen können, aber bei Frauen wollte man es lange Zeit nicht einmal auf den Versuch ankommen lassen.

    Natürlich ging es immer auch um das Ökonomische, um Einkommen und Jobs, man darf aber auch tieferliegende psychologische Mechanismen annehmen. So wie die Menschen die Gurtpflicht auch deshalb ablehnten, weil sie sie daran erinnerte, dass Autofahren gefährlich war, so zog man es aus ähnlich irrationalen Gründen vor, im Zweifelsfall lieber von einem Mann ins Jenseits befördert zu werden. Und auch wenn wir das Gefühl haben, das alles sei schon sehr, sehr lange her, manchmal ist es das gar nicht: Die ersten beiden Co-Pilotinnen bei der Lufthansa gab es 1988. Die erste Flugkapitänin jedoch erst im Jahr 2000.

    Ausnahmeerscheinungen, Einzelfälle

    Dabei ist das doch erstaunlich. Seit Anbeginn der Luftfahrt hatte es Pilotinnen gegeben, die Flugschulen betrieben, sich in Flugwettbewerben bewiesen und Rekorde aufstellten. Die Französin Élise Deroche war 1910 die erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte, im selben Jahr folgten ihr noch zwei weitere Frauen. 1929 wurden die Ninety Nines gegründet, eine Vereinigung, die neunundneunzig der einhundertsiebzehn Pilotinnen mit Flugschein in den USA vertrat. Trotz der weltweit keineswegs unbeträchtlichen Zahl von fliegenden Frauen handelte es sich in der offiziellen Sprachregelung immer um Ausnahmeerscheinungen, um Einzelfälle, aus denen man keinesfalls auf eine generelle Befähigung von Frauen zum Fliegen schließen konnte.

    1953 wurde die Lufthansa neu gegründet, und man hatte all die Pilotinnen der vergangenen Jahrzehnte vergessen, inklusive jene der eigenen Geschichte: So hatte Marga von Etzdorf bereits ab 1927 für die Lufthansa Passagiere transportiert. Und obwohl das Kriegsende erst acht Jahre zurücklag, hatte man auch die so erfolgreichen russischen Fliegerinnenregimenter vergessen, deren berühmtestes die "Nachthexen" waren. Dreiundzwanzig Pilotinnen dieses Bomberregiments hatten im Zweiten Weltkrieg den Titel "Held der Sowjetunion" erhalten. Und der wurde nicht ohne weiteres an Frauen ausgeteilt. Doch in der Nachkriegsfliegerei wurde Tabula rasa gemacht und bei null angefangen und bis 1988 damit argumentiert, dass Frauen aus diffusen "körperlichen Gründen" zum Fliegen nicht befähigt seien. (Bettina Balaka, Album, 18.11.2017)

    Bettina Balaka, geb. 1966 in Salzburg, ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Zuletzt erschien "Die Prinzessin von Arborio" (Haymon).

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