200 Jobs in Wien von Siemens-Stellenabbau betroffen

    17. November 2017, 13:14
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    Der Konzern wird aufgrund der schlechten Auftragslage mehrere Ingenieursstandorte zusammenlegen

    Wien/München – Der personelle Kahlschlag bei Siemens trifft auch die Mitarbeiter am Standort Wien. "200 Stellen sollen bis 2020 und darüber hinaus gestrichen werden", sagte Siemens-Sprecher Michael Braun am Freitag zur APA. Mit dem Betriebsrat führe man bereits Gespräche und habe "einen guten Draht". Siemens wolle versuchen, betroffene Arbeitnehmer in andere Bereiche zu übernehmen.

    foto: apa/dpa

    Siemens beschäftigt in Wien rund 6.000 Mitarbeiter, insgesamt sind es in Österreich über 10.000. Weltweit sollen 6.900 Arbeitsplätze gestrichen werden, zwei Werke in Deutschland werden geschlossen.

    Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen nicht mehr gefragt

    Grund ist die anhaltende Auftragsflaute in den Kraftwerks- und Antriebssparten: Wegen des Trends zu erneuerbaren Energien sind Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, nicht mehr gefragt. "Darauf muss Siemens reagieren", so Braun. Zahlreiche Ingenieursstandorte sollen deshalb zusammengelegt werden. (APA, 17.11.2017)

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