Italienisches Hauptstadtderby im Zeichen des Vergessens

17. November 2017, 10:37
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Roma-Trainer Di Francesco schlotterten einst die Knie

Roseau/Rom – Wenige Tage nach dem schmachvollen Aus Italiens im Play-off der WM-Qualifikation bietet die Serie A am Samstag (18.00 Uhr) quasi zur Ablenkung einen echten Schlager an – noch dazu unter besten Voraussetzungen: Nie in den vergangenen Jahren trafen die AS Roma und Stadtrivale Lazio in so guter Form aufeinander. Das Hauptstadtderby ist aber nicht der einzige Hit der 13. Runde.

Tabellenführer Napoli, das mit 32 Punkten einen Zähler vor Juventus Turin liegt, empfängt den siebentplatzierten AC Milan (19), der noch immer den Leistungsnachweis für die 200-Millionen-Euro-Investitionen im Sommer erbringen muss und am Donnerstag in der Europa League die Wiener Austria empfängt. Titelverteidiger "Juve" gastiert beim Tabellensechsten Sampdoria Genua, der bisher alle seiner fünf Heimspiele gewonnen hat.

In Rom wiederum treffen der Tabellenfünfte Roma (27) bzw. -vierte Lazio (28) aufeinander, getrennt nur durch einen Punkt. Beide Teams dürfen sich nach wie vor Titelhoffnungen machen, haben je neun ihrer ersten elf Saisonspiele gewonnen. Zudem prallen die Offensivkraft Lazios (31 Saisontreffer) und die Defensivmacht Romas (7 Gegentore) aufeinander. Lazio hat zuletzt neun Spiele in Serie gewonnen, Roma ging fünf Mal in Folge als Sieger vom Platz.

Eusebio Di Francesco, der in sein erstes Derby als Roma-Trainer geht, strich die generelle Bedeutung des Duells mit einer Anekdote aus seiner Zeit als Spieler hervor. "Vor meinem ersten Derby sind wir beim Aufwärmen zu den Fans gegangen. Meine Knie haben vor einem Spiel sonst nie gezittert, aber ich muss sagen, das war ein einzigartiges Gefühl. Es war nie wie die anderen Spiele", erklärte der 48-Jährige. (APA: 17.11.2017)

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