"Star Wars: Battlefront 2": Zweifel an Echtheit von bedrohtem EA-Mitarbeiter

    16. November 2017, 15:03
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    Hatte zuvor öffentlich gemacht, dass er bei dem Konzern arbeite und zuhauf Morddrohungen erhielt

    Anfang der Woche machte die Meldung die Runde, dass nach dem PR-Debakel rund um den Shooter "Star Wars: Battlefront 2" Mitarbeiter des Herausgebers Electronic Arts (EA) Morddrohungen erhalten haben sollen. Ein Twitter-User namens Sean machte dies öffentlich, er behauptete bei dem Konzern zu arbeiten. Kurz danach ging auch ein EA-Community-Manager in die Öffentlichkeit und sagte, dass er allein an einem Tag fünf Morddrohungen erhalten habe.

    foto: screenshot/webstandard
    Die angebliche Morddrohung gegen den EA-Mitarbeiter.

    Bedrohter Twitter-User soll gar nicht bei EA arbeiten

    Laut dem Branchenmedium "Kotaku" sollen die Behauptungen des Twitter-Users Sean allerdings falsch gewesen sein. Der Mann soll nämlich überhaupt nicht bei EA arbeiten. Jason Schreier von "Kotaku" recherchierte nach und fragte bei dem Nutzer nach und auch dem Konzern selbst. EA konnte nicht bestätigen, dass der Mann bei dem Unternehmen arbeitet und auch er selbst reagierte nach einer Twitter-Direktnachricht nicht mehr.

    foto: kotaku
    Der Twitter-User hat sein Profil mittlerweile überarbeitet und geschützt.

    Ungereimtheiten in seinen Tweets

    Zudem stieß Schreier auf einige Ungereimtheiten in seinen Tweets. Mal meinte er, dass er seit vier Jahren bei dem Unternehmen arbeitet, ein anderes Mal, dass er erst seit kurzem EA-Mitarbeiter ist. Zudem gab er auch unterschiedliche Angaben zu seinem Job – ein Gegencheck durch eine Recherche auf Facebook & Co. brachte zuletzt kein wirkliches Ergebnis.

    wirspielen

    Twitter-Profil überarbeitet und geschützt

    Mittlerweile hat der Twitter-Nutzer sein Profil überarbeitet und vor der Öffentlichkeit geschützt. Zuvor hatte er in seiner Profilbeschreibung angegeben, dass er bei EA arbeite – dieser Hinweis wurde mittlerweile entfernt. Auf die Nachrichten von "Kotaku" wurde nach wie vor nicht reagiert. (red, 16.11.2017)

    • Der EA-Shooter "Star Wars: Battlefront 2" polarisiert vorallem wegen dem geplanten Fortschrittsystem. Ein selbsternannter Mitarbeiter des Konzerns machte öffentlich, dass er deswegen mehrere Morddrohungen erhalten haben soll – offenbar arbeitet der Mann aber überhaupt nicht für das Unternehmen.
      foto: electronic arts

      Der EA-Shooter "Star Wars: Battlefront 2" polarisiert vorallem wegen dem geplanten Fortschrittsystem. Ein selbsternannter Mitarbeiter des Konzerns machte öffentlich, dass er deswegen mehrere Morddrohungen erhalten haben soll – offenbar arbeitet der Mann aber überhaupt nicht für das Unternehmen.

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