Brand mit Todesopfer in deutscher Asylunterkunft

    15. November 2017, 18:08
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    Laut ersten Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf eine "Ursache von außen"

    Bamberg – Nach dem Brand in einer Asylunterkunft in Bamberg mit einem Todesopfer, hat die Polizei bei den ersten Ermittlungen keine Hinweise auf einen Anschlag gefunden. "Hinweise auf eine Ursache von außen liegen den Ermittlern derzeit nicht vor", teilte sie am Mittwoch mit. "Nach ersten Erkenntnissen der Brandfahnder dürfte das Feuer in dem Zimmer, in dem die Leiche entdeckt wurde, ausgebrochen sein."

    Die Polizei korrigierte zudem die Anzahl der Verletzten auf 15 nach oben. Sie erlitten Rauchvergiftungen. Sieben von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Zunächst war die Rede von 14 Verletzten gewesen.

    Der Brand war laut Polizei um 3.00 Uhr am Mittwochmorgen in einer Erdgeschoßwohnung ausgebrochen, in der später die Feuerwehr auch die Leiche fand. Wer die tote Person ist, ist weiterhin nicht bekannt. Die Identität sowie die Todesursache soll eine rechtsmedizinische Untersuchung klären. Den durch den Brand entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei in einer ersten Schätzung auf 50.000 Euro. (APA, 15.11.2017)

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