Minibar: Die Hopfengöttin

    Kolumne22. November 2017, 16:39
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    Der Kleinbrauereianlagen-Hersteller Fleck hat eine eigene Bierlinie entwickelt – darunter ein IPA

    Der Unterschied zwischen einer Gasthausbrauerei und einem Brewpub definiert sich vor allem (aber nicht nur) über die dort jeweils gebrauten Biere. In Brewpubs werken üblicherweise Brauer, die sich selbst mit Craftbier-Kreationen zu verwirklichen versuchen. Betreiber von Gasthausbrauereien geben sich meist bescheidener – ein Helles und ein Dunkles sind das übliche Repertoire.

    Vinzenz Fleck ist ein steirischer Hersteller von Kleinbrauereianlagen. Seine Kunden waren bisher vor allem Unternehmer, die in einem mehr oder weniger rustikalen Gasthaus ihr anspruchsloses Helles brauen wollten. Wobei die Gäste natürlich auch an ihr Helles in Wirklichkeit hohe Ansprüche stellen.

    Fleck lieferte die notwendigen Anlagen. Und ließ sich dennoch von der Craftbier-Revolution anstecken: In der Nähe von Frohnleiten errichtete er die Brauschauerei (die gleichzeitig Referenz für seine Anlagen ist) und braut dort eben nicht nur das gängige, sondern neuerdings auch ein dunkel-bernsteinfarbenes, nicht übertrieben aromatisches und gerade ausreichend bitteres IPA nach englischem Geschmack – hohe Drinkability und hoffentlich eine Vorbildwirkung sind das Ergebnis. (Conrad Seidl, 22.11.2017)

    IPA Die Hopfengöttin bei Flecks Steirerbier um 2,80 Euro


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    • Das IPA "Die Hopfengöttin" von Vinzenz Fleck weist eine hohe Drinkability auf.
      foto: conrad seidl

      Das IPA "Die Hopfengöttin" von Vinzenz Fleck weist eine hohe Drinkability auf.

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