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Technologie/Technophobie

Von "Cyborg Manifest" bis "Blade Runner": Unbehagen über unser Verhältnis zu Maschinen

Die Grenze zwischen Natur und Technik ist schon vor Millionen Jahren gefallen, als man begann, mit einem Stein die gebrechliche Hand zu unterstützen

Foto: Imago/Xinhua

Natürlich ist der Mensch schon seit langem nicht mehr. Doch es sind weder komplexe Prothesen an den Extremitäten, Cochleaimplantate in den Ohren oder die Augmented-Reality-Brillen auf den Nasen. Sondern einfachste Werkzeuge, ein Stock oder ein Stein, den der Steinzeitmensch zu Hilfe nahm, um die verletzliche Hand durch etwas Robusteres zu ergänzen. Das ist der Beginn eines schwierigen Verhältnisses zwischen Natur und Technik, Mensch und Maschine, zwischen Über- und Unterlegenheit. "Technik ermöglicht uns etwas, gleichzeitig ist sie für uns eine Konkurrenz", sagt Karin Harrasser, Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Sie beschäftigt sich mit dem technisierten Menschen, vom prothesengestützten, verwundeten Körper bis hin zum Techno-Übermenschen.

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