Mindestens drei Tote bei Teileinsturz eines Wohnblocks in Russland

    9. November 2017, 19:09
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    Nach Unglück mehrere Bombendrohungen – Behörden vermuten Gasexplosion

    Ischewsk – Beim Teileinsturz eines Wohnblocks in Russland sind am Donnerstag mindestens drei Menschen getötet worden. Als Auslöser des Unglücks in der Stadt Ischewsk – 970 Kilometer östlich von Moskau – vermuteten die Behörden eine Gasexplosion.

    Videos zeigten, wie nach einer Stichflamme ein Stiegenhaus mit 32 Wohnungen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfiel. Die anderen Teile des neunstöckigen Plattenbaus blieben stehen. Drei Menschen seien verletzt aus den Trümmern geborgen worden, meldete die Agentur Tass. Bei der Bergung wurde ein Retter verletzt.

    Nach dem Unglück gingen in Ischewsk mehrere telefonische Bombendrohungen ein, die sich als falsch herausstellten. Es musste aber eine Schule geräumt werden, in der Bewohner der zerstörten Wohnungen Zuflucht gefunden hatten. Ischewsk, Hauptstadt der Teilrepublik Udmurtien, ist ein Zentrum der Waffenindustrie in Russland. Hier werden die Kalaschnikow-Maschinenpistolen hergestellt. (APA, 9.11.2017)

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