Einblendung beim "Tatort": ARD kritisiert eigene Social-Media-Abteilung

    6. November 2017, 16:50
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    Eilmeldung zum Attentat in Texas verärgerte Zuschauer – Social-Media-Team entschuldigte sich, das ging wiederum der ARD-Programmdirektion zu weit

    Köln/Wien – Am Sonntag wurde während des "Tatorts" im Ersten eine Eilmeldung zum Attentat in Texas eingeblendet, das Bild wurde dafür zweimal etwas verkleinert. Das verärgerte offenbar manche "Tatort"-Zuschauer, die Social-Media-Redaktion entschuldigte sich auf Facebook mehrfach für die Einblendungen.

    ARD kritisiert eigene Social Media-Abteilung

    Am Montag folgte sozusagen die Entschuldigung für die Entschuldigung. Die zuständige Kollegin sei den aufgebrachten Zuschauern dabei allerdings "zu sehr entgegengekommen", sagte Sabine Knott von der ARD-Programmdirektion in München: "So weit gehen wir eigentlich nicht, dass wir uns entschuldigen", wird sie von meedia.de zitiert. Auch der ORF blendete die Meldung zum Amoklauf in Texas während des "Tatorts" ein, hierzulande habe es "nur vereinzelte Rückmeldungen" dazu gegeben, heißt es auf STANDARD-Anfrage.

    In Deutschland schauten im Schnitt 10,22 Millionen Zuschauern bei "Der Fall Holdt" zu, im ORF waren 677.000 Zuschauer dabei. (red, 6.11.2017)

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