Köln nach 0:3 gegen Hoffenheim am Boden

5. November 2017, 17:50
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Das Team von Peter Stöger kann in der Liga nicht an den Europa-League-Erfolg anschließen

Köln – Der 1. FC Köln von Trainer Peter Stöger ist auch nach der elften Runde der deutschen Bundesliga sieglos. Der Tabellenletzte verlor am Sonntag gegen 1899 Hoffenheim verdient 0:3 (0:1). Dennis Geiger (10.) und zweimal Sandro Wagner (56./Elfmeter, 80.) trafen für die Gäste, bei denen Florian Grillitsch und Stefan Posch durchspielten.

Nach dem Sieg in der Europa League waren die Kölner in der Liga wieder nur Punktelieferant und rauschen ungebremst ihrem sechsten Abstieg entgegen. Der FC hat nach der neunten Niederlage und mit nur zwei Punkten bereits acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Lediglich vier Saisontore sind zu diesem Zeitraum Negativrekord in der Bundesliga-Historie. Die Hoffenheimer hingegen beendeten nach vier sieglosen Spielen die längste Negativserie unter Trainer Julian Nagelsmann und verbesserten sich auf Rang fünf.

Enttäuschende Begleiterscheinung auf Kölner Seite: Wieder einmal beleidigten Fans in mehreren Gesängen und mit einem geschmacklosen Plakat Dietmar Hopp. Dabei hatte Geschäftsführer Alexander Wehrle die FC-Anhänger dazu aufgerufen, Hoffenheims Mäzen fair zu behandeln.

Aufregendes Remis in Wolfsburg

Schon nach 20,6 Sekunden schoss Vedad Ibisevic Hertha BSC im zweiten Spiel des Tages nach Assist von Valentino Lazaro in Führung, am Ende reichte es beim VfL Wolfsburg aber nur zu einem 3:3. Die Berliner stehen in der Tabelle auf dem elften Platz, Wolfsburg ist auf Platz 14 zu finden. Unter dem neuen Trainer Martin Schmidt ist der VfL noch ohne Sieg.

Yunus Malli (41.) und Mario Gomez (44.) trafen vor der Pause nach zwei per Videobeweis aberkannten Toren für den VfL, Gomez schoss noch einen Foulelfmeter an die Latte. Nach der Pause stellte Divock Origi (60.) auf 3:2, für Hertha glichen Karim Rekik (53.) und Davie Selke (83.) zweimal aus. Für Wolfsburg war es das siebente Unentschieden im siebenten Spiel unter Schmidt.

Lazaro und Ibisevic sorgten für das bisher schnellste Tor der Saison. Zuvor hatte der Bosnier 901 Minuten lang keinen Treffer erzielt. In der fünften Minute rief der Stadionsprecher bereits den Ausgleichstreffer aus, doch Schiedsrichter Robert Kampka nahm ein Gomez-Tor nach Rücksprache mit Videoassistent Jochen Drees wegen einer Abseitsstellung zurück.

Laute Pfiffe und "Schieber"-Rufe gegen Kampka gab es nach dem zweiten Tor, das er nach Kommunikation mit Drees zurücknahm: Den Schuss von Malli hatte der im Abseits stehende Daniel Didavi noch abgefälscht. Kampka und Drees lagen erneut richtig. (APA, 5.11.2017)

  • Es soll weiter nicht sein.
    foto: apa/afp/patrik stollarz

    Es soll weiter nicht sein.

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