S&P stuft Venezuelas Kreditwürdigkeit weiter herab

4. November 2017, 10:49
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Land kann Milliardenschulden voraussichtlich nicht bedienen

Caracas – Wegen der drohenden Zahlungsausfälle des hochverschuldeten Venezuela hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes weiter herabgestuft. Die Agentur senkte die Bonität am Freitag von der Stufe CCC- auf CC. Einen entsprechenden Schritt hatte zuvor auch die Ratingagentur Fitch vollzogen.

S&P begründete seine Entscheidung mit der Wahrscheinlichkeit, dass Venezuela seinen Verpflichtungen gegenüber seinen ausländischen Gläubigern nicht nachkommen kann sowie mit der angekündigten Umstrukturierung der Schulden.

155 Milliarden Dollar Schulden

Venezuelas Regierung hatte am Freitag angekündigt, mit seinen Gläubigern über eine Umschuldung verhandeln zu wollen. Vizepräsident Tareck El Aissami sagte, die Regierung habe die ausländischen Gläubiger für den 13. November zu einem Treffen in Caracas eingeladen. Venezuela ist mit geschätzten 155 Milliarden Dollar (fast 133 Milliarden Euro) bei ausländischen Gläubigern verschuldet. Viele Investoren sehen das Land am Rande des Staatsbankrotts. (APA, 4.11.2017)

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