Für moderne Nomaden: Mobile Architektur

    Ansichtssache12. November 2017, 09:00
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    Mobile Häuser, Pop-up-Küchen oder Nomadensaunen sind die idealen Wegbegleiter für all jene, die nicht gerne sesshaft sind

    foto: casagrande & bjørnådal (seite 242)

    Für die saunierenden Nomaden unter uns gibt es diese Nomadensauna auf Skiern, die von norwegischen Studenten entwickelt wurde. Nichts wie ran an die Schöpfkellen! Im Sommer ist sie auch als Strandhütte am See einsetzbar.

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    foto: kevin cyr (seite 195)

    Ein soziales Statement zum Einkaufswagen, der zum Symbol für Obdachlosigkeit geworden ist, hat der US-Künstler Kevin Cyr mit seinem Camper Kart gemacht. Er bietet Stauraum für Lebensmittel und Werkzeug, ein einziehbares Bett und ein Dach zum Anheben.

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    foto: gg archard (seite 185)

    Schaut aus wie ein Spielzeug: Der kleine Verkaufsladen wurde ursprünglich für ein Londoner Festival entworfen. Edelstahlflügel schützen die Waren im geschlossenen Zustand. Ansonsten sorgen sie für Schatten.

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    foto: mike pari, gabe pari, sierra pari (seite 148)

    Wie ein flugbereiter Käfer: Dieser mobile Anhänger namens The XS versteckt eine komplett ausgestattete Küche und Schlafraum für zwei Erwachsene. Die Inneneinrichtung ist aus Birkensperrholz und variabel.

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    foto: kevin cyr (seite 164)

    Das Mobilheim als Fitmacher: Der Raum für eine Person ist auf einem Dreirad montiert und sorgt damit zugleich für die sportliche Betätigung des Bewohners.

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    foto: emmanuelle bayart (seite 118)

    Wer keine Lust auf einen unverrückbaren Zubau hat, könnte auf diese farbenfrohe Erweiterung auf Rädern zurückgreifen: zusätzlicher Raum, der je nach Bedarf genutzt werden kann – hier in der Version einer kleinen Küche; möglich sind auch noch die Varianten "mobiles Bücherregal" oder "Mediencenter". Entwickelt wurde die Mobile Kitchen an der University of Art und Design in Genf.

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    foto: aventoza (seite 63)

    Rüstig ist dieses Gebilde namens Y-Bio, das je nach Bedarf als Café, Strandhaus oder Schutzhütte genutzt werden kann. Das modulare Zelt mit seinem leichten Gerüst hält auch dem Wind nahe der Krim stand. Dort ist es nämlich auch fotografiert worden.

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    foto: ahmad el mad (seite 261)

    Zum Schluss noch etwas ganz anderes. Sowas von "anti" ist dieses Exemplar: anti Wände, anti Ecken, anti überhaupt fast alles. Der sogenannte Antiroom II von Elena Chiavi, Ahmad el Mad und Matteo Goldoni wurde in Malta fotografiert. Holzpaneele und Vorhänge sind die Elemente dieses als Insel und Pool nutzbaren Etwas. (adem, 12.11.2017)

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    foto: buchcover mobitecture/phaidon verlag/rebecca roke
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