"Assassin's Creed Origins"-Kritiken: Geglücktes Comeback dank Ägypten

    Presseschau31. Oktober 2017, 15:30
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    Fachpresse und Spieler loben den Neustart der Serie

    Nach dem ersten reinen, aber technisch verpatzten "Next-Gen"-Werk "Unity" und dem vergleichsweise wenig beachteten "Syndicate" befindet sich Ubisofts Action-Adventure-Serie mit "Assassin's Creed Origins" zumindest den Kritiken zufolge wieder im Aufwind. Das geht aus den gesammelten Rezensionen auf den Aggregatoren Metacritic und Gamerankings hervor. Darüber hinaus schneidet das neue Abenteuer auch bei den Kundenrezensionen auf Metacritic sowie der PC-Spieleplattform Steam besser ab als die Vorgänger.

    Dabei handelt es sich gewiss nur um eine Momentaufnahme kurz nach dem Marktstart von "Origins", das in Summe noch von weit weniger Medien und Kunden rezensiert wurde als die 2014 und 2015 erschienenen Games "Unity" und "Syndicate".

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    So spielt sich "Assassin's Creed Origins".

    Ägypten zieht

    Den Stimmen der Rezensenten zufolge scheint wie im GameStandard-Test vor allem das malerisch umgesetzte Setting im alten Ägypten sehr gut anzukommen. Positiv in den Kritiken schlägt sich zudem das weniger schablonenhafte Design der Spielwelt und der Missionen nieder. Dennoch gäbe es noch reichlich zu tun, um das volle Potenzial der Zeitreisen auszuschöpfen.

    "'Assassin's Creed Origins' ist fast in jeder Hinsicht besser als die letzten paar vorangegangenen Teile, dennoch reicht es nie ganz an die Games heran, die es nachzuahmen versucht", schreibt Forbes. "Die Kämpfe sind nicht auf 'Dark Souls'-Niveau. Die Quests reichen nicht an jene von 'The Witcher 3' heran. Die offene Welt ist nicht... nun um ehrlich zu sein, dies ist eine der eindrucksvollsten virtuellen Welten, die ich je gesehen habe. Ich habe meine Zeit mit dem Spiel mehr genossen, als ich es erwartet habe, dabei dachte ich schon, ich hätte mich an der Serie satt gesehen."

    Ein erster Schritt in die richtige Richtung

    "'Assassin's Creed Origins' ist plump und unausgeglichen, schön und frustrierend, umfassend und unerwartet konservativ. Es fordert den Gaumen nicht heraus, anstelle dessen ist es ein vorzügliches Beispiel für Hausmannskost", schreibt Kotaku. "Es ist hier, um langsam genossen zu werden und bietet scheinbar endlosen Nachschub an umwerfenden Kulissen und sich stetig füllenden Statusleisten. Wenn Ubisoft ein Digitalreisebürö ist, dann bietet 'Origins' die beeindruckendste, vereinnahmendste Destination, die es bisher im Angebot hatte."

    Für die Seite Gamespot ist 'Origins' nach den Jahren des Umbruchs der Serie ein erfreuliches Lebenszeichen. "'Assassin's Creed' wurde im laufe de Zeit zahlreichen Änderungen unterzogen und 'Origins' fühlt sich wie der erste Schritt am Anfang einer neuen Reise an. Es hat durchaus seine Probleme, doch es zeigt Vision für die Zukunft der Serie, die es wert ist, verfolgt zu werden." (zw, 31.10.2017)

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