Bitcoin etabliert sich über 6.100-Dollar-Marke

    30. Oktober 2017, 13:01
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    Nach einem Software-Update sollen Bitcoin-Transaktionen künftig viel schneller durchgeführt werden

    Frankfurt – Aller Kritik zum Trotz bleibt Bitcoin gefragt. Die Krypto-Währung kostete an der Börse BitStamp am Montag 6.134 Dollar (5.285,7 Euro) und blieb damit in Reichweite des Rekordhochs von 6.316,85 Dollar vom späten Freitagabend.

    "Der Startschuss für eine Jahresendrally ist damit gefallen", sagte Timo Emden, Deutschland-Chef des Online-Brokers DailyFX. "Kritik und scharfe Töne gegen Bitcoin von obersten Regierungsetagen werden weiterhin gekonnt ignoriert." In den vergangenen Wochen hatten hochrangige Bank-Manager Internet-Währungen wie Bitcoin kritisiert. Parallel dazu verschärfte die chinesische Regierung ihre Gangart, um die Spekulationen mit Bitcoin & Co einzudämmen.

    Software-Update

    Ein Grund für die aktuelle Rally sei das geplante Software-Update "Segwit2x" für Bitcoin, sagte DailyFX-Experte Emden weiter, der sich dadurch eine deutlichen Erhöhung der Transaktionskapazitäten erwartet. Bisher sind es ihm zufolge bloß sieben Transaktionen pro Sekunde. Die Segwit2x-Einführung soll Mitte November über die Bühne gehen. Die geringe Geschwindigkeit bei der Verarbeitung von Bezahl-Vorgängen galt bisher als eines der größten Hindernisse für die Verbreitung von Bitcoin als Zahlungsmittel. (APA, red, 30.10.2017)

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