Drei Blauhelmsoldaten in Mali getötet

    26. Oktober 2017, 21:22
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    UN-Fahrzeug fuhr auf Mine – Zwei Verletzte

    Bamako – Im Norden Malis sind am Donnerstag drei UN-Soldaten getötet worden. Die Blauhelmsoldaten seien am Nachmittag mit ihrem Fahrzeug nördlich von Kidal auf eine Mine oder einen ferngezündeten Sprengsatz gefahren, teilte die UN-Mission in dem westafrikanischen Land (MINUSMA) mit. Zwei UN-Soldaten seien verletzt worden.

    Die etwa 11.000 Mann starke MINUSMA gilt als eine der gefährlichsten UN-Einsätze in der Welt. Meist ereignen sich die Anschläge im Norden Malis, wo Islamisten und Tuareg-Rebellen mit Gewalt versuchen, sich Macht und Einfluss zu sichern.

    Mali war nach einem Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Jänner 2013 militärisch ein, um das Vorrücken der Islamisten und Rebellen vom Norden in den Süden des Landes zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Später übergab das französische Militär die Verantwortung an die MINUSMA. (APA, 26.10.2017)

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