Dennis Novak nach Drei-Stunden-Krimi out

26. Oktober 2017, 18:52
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Niederösterreicher gewinnt gegen Briten Edmund nur eines von drei Tiebreaks und verpasst damit sein erstes ATP-Viertelfinale ziemlich knapp

Wien – Dennis Novak ist nach großem Kampf im Achtelfinale des Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ausgeschieden. Der 24-jährige Niederösterreicher, der nach erfolgreicher Qualifikation erstmals in Wien und bei einem ATP-500-Turnier die zweite Runde erreicht hatte, musste sich am Donnerstag dem Briten Kyle Edmund nach 2:56 Stunden mit 6:7(2), 7:6(5), 6:7(3) beugen.

Der 24-jährige Thiem-Intimus, der über die Qualifikation und Thomas Fabbiano in den Hauptbewerb gekommen war und den Italiener in der ersten Runde zum zweiten Mal bezwungen hatte, unterhielt gegen Edmund hervorragend. Die Nummer 284 aus Wiener Neustadt verlangte der in Johannesburg, Südafrika, geborenen Nummer 63 über nahezu drei Stunden alles ab. Umso bitterer war die Niederlage. "Ich bin mega enttäuscht und traurig. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder eine Chance bekomme. Ich war echt schon müde, das Publikum hat unglaublich gepusht und bei mir Kräfte freigesetzt."

Novak, der vor Wien nur ein Match auf der ATP-Tour gewonnen hatte (2015 in Kitzbühel), analysierte bei aller Enttäuschung auch realistisch: "Den ersten Satz habe ich, glaube ich, verdient verloren, ich habe ganz schwach begonnen und war sehr nervös. Im dritten, finde ich, war ich der bessere Spieler, war bei seinen Aufschlaggames näher dran als er bei meinen. Das Tiebreak war eine Katastrophe von mir, das waren drei unnötige Fehler. Das reicht halt dann nicht." Die Bilanz lasse sich jedoch sehen: "Ich habe vier sehr, sehr gute Matches gespielt, man sieht, was möglich ist." (APA, red, 26.10.2017)

  • Dennis Novak hat bravourös gekämpft und gespielt und dennoch verloren.
    foto: apa/expa/thomas haumer

    Dennis Novak hat bravourös gekämpft und gespielt und dennoch verloren.

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