"Goldenes Brett": Pseudowissenschaftlicher Unfug gesucht

25. Oktober 2017, 15:07
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Die Nominierungsphase hat begonnen: Bis 10. November können Esoteriker, Verschwörungstheoretiker & Co vorgeschlagen werden

foto: gwup

Wien – Es ist wieder so weit: "Das goldene Brett vorm Kopf", der alljährlich von der Skeptiker-Vereinigung GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) vergebene Schmähpreis, steht an. "Preiswürdig" sind sämtliche Hervorbringungen auf dem weiten Feld von der Esoterik bis zur politischen Verschwörungstheorie.

Stammleser kennen das Prozedere ja bereits. Wir befinden uns nun in Phase 1, in der allgemeine Beteiligung erhofft ist: Bis zum 10. November kann jeder auf der Website Goldenesbrett.guru Nominierungen für den größten pseudowissenschaftlichen Unfug des Jahres einreichen. Eine kurze Orientierungshilfe in Sachen Bandbreite: In früheren Jahren fand sich auf der Shortlist der Nominierungen der unermüdliche "Prä-Astronautik"-Propagierer Erich von Däniken ebenso wieder wie der Verschwörungstheorien-affine Musiker Xavier Naidoo, Ex-FPÖ-Politikerin und Klimawandelleugnerin Susanne Winter oder die Organisation "Homöopathen ohne Grenzen".

Nach Ende der Einreichungsfrist folgt Phase 2, in der eine Fachjury aus den eingelangten Vorschlägen die diesjährigen Preisträger auswählen wird. Die Bekanntgabe im Rahmen einer öffentlichen Verleihungsfeier findet am 23. November um 20.15 Uhr in der Urania in Wien (Uraniastraße 1) statt. Eine Parallelveranstaltung wird im Hamburger Schanzenkino73 abgehalten. (red, 25. 10. 2017)

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