Demonstrant bewarf Donald Trump auf Kapitol mit russischen Fähnchen

Ansichtssache mit Video24. Oktober 2017, 20:11
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US-Präsident von Nationalsymbol Russlands nicht getroffen – Demonstrant von Sicherheitskräften festgenommen

Washington – Ein Demonstrant hat am Dienstag einen Besuch von US-Präsident Donald Trump am Kapitol in Washington gestört. Der Mann, der zuvor gemeinsam mit Journalisten auf den Präsidenten gewartet hatte, bewarf Trump nach dessen Eintreffen mit russischen Flaggen und rief "Trump is treason!" (Trump ist Hochverrat). Er wurde unmittelbar nach dem Vorfall von Sicherheitskräften abgeführt. Der Präsident wurde allem Anschein nach von den Flaggen nicht getroffen. Auch der Chef der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, der mit Trump unterwegs war, wurde nicht getroffen.

Wie später bekannt wurde, soll es sich beim Demonstranten um einen gewissen Ryan Clayton handeln. Er ist Mitglied der Anti-Trump-Gruppe "Americans Take Action". Clayton hatte in der Vergangenheit schon einmal Trumps Schwiegersohn und engen Berater Jared Kushner mit russischen Flaggen beworfen. Damals wollte er auf mögliche Verbindungen der Wahlkampagne des späteren Präsidenten zum Kreml hinweisen.

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Zuvor hatte es schon in anderer Sache Wirbel um Trump gegeben. Der republikanische Senator Bob Corker hatte dem Staatschef in mehreren TV-Interviews vorgeworfen, die USA zu spalten. Er gab zu verstehen, dass er an Trumps Eignung für den Posten zweifle. Corker, Chef des außenpolitischen Ausschusses im Senat, hatte dem Oberbefehlshaber der US-Armee schon vor einigen Wochen vorgeworfen, die Welt im Konflikt mit Nordkorea in Richtung eines dritten Weltkrieges zu führen. (red, 24.10.2017)

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