ÖVP-Chef Kurz als "Der Neofeschist": "Falter" landet vor dem Presserat

    22. Oktober 2017, 16:49
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    Bis Freitag vier Mitteilungen von Lesern – "Falter"-Chefredakteur Klenk: Der Presserat werde die "Meinungsfreiheit schützen"

    Wien – ÖVP-Chef Sebastian Kurz als "Der Neofeschist": Gegen das aktuelle Cover der Wiener Stadtzeitung "Falter" gab es bis Freitag vier Beschwerden beim österreichischen Presserat, das teilte das Selbstkontrollorgan der österreichischen Presse auf STANDARD-Anfrage mit.

    Den Begriff "Feschismus" prägte "Falter"-Gründer Armin Thurnher in Bezug auf Jörg Haider – eine Zusammensetzung aus fesch und Faschismus, erklärte er 2016 der "Süddeutschen Zeitung". In sozialen Medien sorgte das Wortspiel in der aktuellen Ausgabe – wie berichtet – für heftige Diskussionen.

    "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk verteidigt das Cover. Er würde es wieder machen. Mit einer Rüge des Presserats rechnet er nicht: "Der Presserat wird die Meinungsfreiheit in bewährter Weise schützen." (omark, 22.10.2017)

    • Aufreger: Das aktuelle "Falter"-Cover mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz als "Der Neofeschist".
      foto: falter

      Aufreger: Das aktuelle "Falter"-Cover mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz als "Der Neofeschist".

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