Promotion - entgeltliche Einschaltung

    Die Vernetzung der Verkaufskanäle

    20. Oktober 2017, 09:57

    Die Verbindung aller stationären und internetgestützten Vertriebsschienen ist wettbewerbsentscheidend. Ein Expertenkommentar von Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria.

    Der Einkauf über mobile Endgeräte ist zu einem bestimmenden Erfolgskriterium für Handelsbranche und Online-Shops geworden. Mobiles Shoppen erfreut sich rasant zunehmender Beliebtheit, und der Einsatz kundenfreundlicher Zahlungsverfahren ist entsprechend auch hier unabdingbar. Onlinehändler stecken viel Mühe in die Produktpräsentation und vergessen darüber, dass der Online-Kunde die Kaufentscheidung letztlich an der virtuellen Kassa trifft. Dieser Paymentbereich wird aber nur von wenigen Onlinehändlern regelmäßig evaluiert, hier ist großes Verbesserungspotenzial vorhanden. Studien zeigen, dass über 60 Prozent der Kunden trotz vollem Warenkorb den Kauf an der virtuellen Kassa abbrechen, im mobilen Bereich noch mehr.

    Weg mit komplizierten Bezahlverfahren

    Schuld sind zum Großteil komplizierte Zahlungsverfahren, aufwändige Registrierungsprozesse und das Fehlen der bevorzugten Bezahlart. Mobile Kunden sind ungeduldige Shopper, es muss rasch, einfach und unkompliziert funktionieren. Die Implementierung eines Express-Checkouts über einen Zahlungsanbieter wäre eine gute Option, dabei wird nicht nur ein auf die Kunden abgestimmtes Zahlungsangebot integriert, sondern nach erstmaliger Registrierung auch die Zahlungs- und Lieferdaten der Kunden hinterlegt. Damit geht es dann an der virtuellen Kassa auch wirklich rasch, einfach und sicher. Wer den Zahlungsbereich optimiert, kann mit Umsatzsteigerungen bis zu 40 Prozent rechnen. Der Zahlungsprovider übernimmt für den Onlinehändler auch das Zahlungs- und Betrugsrisiko und damit kann auch das Risikomanagement ausgelagert werden.

    Die grundsätzliche Frage, wie erreicht man seine Kunden und wie stellt man sie zufrieden, ist wesentlich, um Ort und Art der Begegnung von Ware und Kunde zu optimieren. Um Kunden nicht im länderübergreifenden Online-Shopping zu verlieren, sondern neue Kunden im Ausland zu finden, ist jeder Händler gefordert. Grenzüberschreitende Online-Bestellungen wachsen stetig. Wer bei diesem Wettbewerb technologisch und serviceorientiert nicht am letzten Stand der Dinge ist, verliert den Anschluss. Heute klickt man sich durch die virtuelle Welt und kauft dort, wo man sich "wohl" fühlt.

    Multichanneling vielfach noch ein Fremdwort

    Das heißt nicht, dass Händler Angst haben müssen, mit ihrem stationären Geschäft auf der Strecke zu bleiben, sie sollten sich jedoch rasch den neuen Gegebenheiten anpassen. Multichanneling ist in Österreich vielfach noch ein Fremdwort, und auch die Servicequalität lässt oft zu wünschen übrig. Wer heute nicht alle möglichen Verkaufskanäle optimal bespielt, verliert. Bei Online-Shops sollte neben einem vielfältigen und übersichtlichen Warenangebot auch permanente Updates und die benutzerfreundliche Navigation ebenso selbstverständlich sein, wie der entscheidende Umsatztreiber: der "Checkout" als finaler Kaufakt.

    Mit der Auslagerung des Zahlungsverkehrs an einen erfahrenen Zahlungsdienstleister, der neben gängigen Bezahlarten wie Kreditkarten oder Sofort auch die Zahlungsvariante Kauf auf Rechnung anbietet, können nicht nur Risiken wie Zahlungsausfall und Betrug minimiert, sondern nachweislich auch eindrucksvolle Umsatzsteigerungen erzielt werden.

    • Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria
      foto: economy

      Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria

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