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    Der Goldschatz des digitalen Zeitalters

    20. Oktober 2017, 09:56

    Sicherheit, Management, Analyse und Nutzug als Erfolgsfaktoren beim Thema Daten. Ein Expertenkommentar von Alexander Raab, Solution Designer bei Kapsch BusinessCom.

    "Daten sind das Gold von Unternehmen" hört man permanent im Zusammenhang mit dem Schlagwort Big Data. Doch wie lagert und sichert man sein "Gold" am besten? Wie stellt man sicher, dass bei einem Systemausfall oder -absturz die Daten unbeschadet bleiben und jederzeit wieder hergestellt werden können? Wie schützt man die Daten im Katastrophenfall wie Brand oder Diebstahl? Um die Daten unabhängig von jeder denkbaren Katastrophe verfügbar zu halten, sind Backup-Lösungen nötig, die die Anforderungen eines Unternehmens an Skalierbarkeit, Integrität und Geschwindigkeit erfüllen. Auch Georedundanz ist hier ein wichtiges Schlagwort: also die Sicherung der Daten an einem zweiten Ort, unabhängig vom Unternehmenssitz.

    Aufholbedarf für kleinere und mittlere Unternehmen

    Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen haben hier oft noch Aufholbedarf. Die Erfahrung zeigt, dass bei Datenverlust eine Wiederherstellung der Daten oft nicht mehr in vollem Umfang möglich ist und somit ein Systemausfall großen Schaden anrichten kann – aus finanzieller als auch aus Imagesicht des betroffenen Unternehmens. Ein Backup in einer Private Cloud kann hier die Lösung sein. Für Unternehmen mit nur einem Standort oder mit einer kleinen IT-Infrastruktur ist eine Backup-Lösung als Managed Service, basierend auf den aktuellsten Sicherheitsstandards, optimal.

    Bedarfsorientierte Services

    Dieses sogenannte "Backup as a Service" löst bestehende Bandsysteme oder zusätzlich extern gelagerte Festplatten problemlos ab. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber, dass die Daten nicht "irgendwo" in der Cloud liegen. In Österreich ist ein solches Service aus einem heimischen Hochsicherheitsrechenzentrum heraus möglich, wo die Daten gespeichert und vor Diebstahl oder Umwelteinflüssen gesichert sind.

    Zudem bekommt der IT-Verantwortliche vor Ort ein Dashboard, wo er seine Daten immer im Blick und die Backup-Einstellungen selbst im Griff hat. Er behält also volle Kontrolle, hat in seiner eigenen Infrastruktur allerdings nur noch eine "kleine" Appliance. Diese notwendige Hardware wird nach den Unternehmensanforderungen ausgewählt und ins Netzwerk eingebunden. So ist auch eine verschlüsselte Kommunikation zwischen verschiedenen Standorten möglich. Eine solche sogenannte "Site-to-Site-Replikation" schafft zusätzliche Absicherung.

    Hochsicherheitszentrum

    Dieses Datenspeicherungs- und Sicherungs-Modell "Backup as a Service" spart nicht nur Platz, sondern auch Kosten dank hoher Skalierbarkeit. Denn bezahlt wird natürlich nur, was auch tatsächlich an Speicherplatz und Bandbreite genutzt wird. Und bei betrieblichen Veränderungen lässt sich die skalierbare Lösung rasch und unkompliziert an die neuen Gegebenheiten anpassen.

    Durch ein solches Backup as a Service aus einem Hochsicherheitsrechenzentrum heraus, können die Daten also mit wenig Aufwand vor Cyberangriffen, Diebstahl und Umwelteinflüssen geschützt werden. Die Zeit der Ausreden ist damit auch für kleinere Unternehmen vorbei.

    • Alexander Raab, Solution Designer bei Kapsch BusinessCom
      foto: economy

      Alexander Raab, Solution Designer bei Kapsch BusinessCom

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