Akkubrand: Tesla fing nach Unfall auf S16 Feuer

    19. Oktober 2017, 15:50
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    Feuerwehr veröffentlichte Video, das die Brandlöschung des Elektrofahrzeugs zeigt

    Auf der Arlbergschnellstraße kam es am Dienstag zu einem Unfall mit einem Tesla. Die Lenkerin wurde dabei nur leicht verletzt. Am Auto entstand jedoch ein Totalschaden, nachdem der Akku in Brand geraten war. Auf Facebook veröffentlichte die Feuerwehr der Stadt Landeck ein Video der schwierigen Löscharbeiten.

    Brennender Lithium-Ionen-Akku

    Laut Angaben der Feuerwehr prallte das Auto aus noch unbekannter Ursache gegen eine Betonleitwand. Dabei brach ein Feuer aus. Der Brand konnte erst gelöscht werden, nachdem die Stromzufuhr zu den Hochleistungsbatterien getrennt worden war. Die Feuerwehrleute musste mit schwerem Atemschutz ausrücken.

    Tesla gibt auf seiner Website Anweisungen, wie man Brände an den Elektrofahrzeugen löschen sollte. Demnach wird zur Brandbekämpfung bei den Akkus zu sehr viel Wasser geraten. CO2 oder Schaum sei nur als zweite Wahl geeignet, wenn kein Wasser zur Verfügung stehe. Zur Löschung und Kühlung müssten an die 11.000 Liter direkt auf die Akkus gegossen werden. Zudem wird vor den giftigen Dämpfen bei einem Akkubrand gewarnt. (red, 19.10.2017)

    Update: Zunächst war berichtet worden, dass der Brand im Motorraum ausgebrochen ist. Tatsächlich geht aus dem Bericht der Feuerwehr nicht eindeutig hervor, wo das Feuer genau ausgebrochen ist, dort wird allerdings explizit von einem Brand der Lithiumbatterien berichtet. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

    Link

    Feuerwehr der Stadt Landeck

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