Welche Bundesländer 2018 wählen

    19. Oktober 2017, 14:33
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    Bis April findet monatlich eine Landtagswahl statt. Vor allem für die Grünen wird das zur Herausforderung

    Wien – Mit der Einigung der niederösterreichischen Parteien auf den Wahltermin 28. Jänner ist der Kalender für das Wahljahr 2018 fixiert. Bis April gibt es monatlich eine Landtagswahl. Besonders spannend werden die Wahlen für die Grünen, denn in Tirol, Kärnten und Salzburg stehen drei ihrer (mit Vorarlberg und Wien) fünf Regierungsbeteiligungen zur Debatte.

    Ohne Vorverlegung der Nationalratswahl wäre 2018 ein Superwahljahr geworden – dann hätte es nach den Landtagswahlen im Frühjahr auch die Nationalratswahl im Herbst gegeben. So ist es zumindest ein Landtags-Superwahljahr – denn vier der neun Landesparlamente werden kommendes Jahr neu beschickt.

    Drei davon sind ÖVP-dominiert: In Niederösterreich schlägt Johanna Mikl-Leitner, die heuer Erwin Pröll ablöste, ihre erste Wahl als Landeshauptfrau. Im traditionell schwarzen Tirol geht Günther Platter am 25. Februar in seine zweite Wahl. Und in Salzburg versucht Wilfried Haslauer am 22. April, den 2013 zurückgeholten Landeshauptmannsessel zu verteidigen.

    Match um Kärnten

    Sehr spannend wird es in Kärnten: 2013 holte sich die SPÖ – bei erdrutschartigen Verlusten der skandalgeschüttelten Blauen – erstmals seit 1994 wieder Platz eins, Peter Kaiser wurde der erste SPÖ-Landeshauptmann seit 1989 und regiert seither gemeinsam mit der ÖVP und den Grünen. Bei der Nationalratswahl wurde die FPÖ in Kärnten aber wieder stärkste Partei. Voraussichtlich am 4. März wird sich zeigen, ob Kärnten rot bleibt.

    Abgesehen davon steht 2018 nur noch die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in Innsbruck auf dem Programm, sie findet voraussichtlich am 22. April statt – gemeinsam mit der Salzburger Landtagswahl.

    Einen größeren Wahlgang gibt es heuer noch: die Salzburger Bürgermeisterwahl am 26. November infolge des Rücktritts von SPÖ-Stadtchef Heinz Schaden. Er war im Zusammenhang mit einem Nebenaspekt des Salzburger Finanzskandals wegen Beihilfe zur Untreue zur drei Jahren Haft, einem davon unbedingt, verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (APA, 19.10.2017)

    • Die Wahltermine im Überblick.
      grafik: apa

      Die Wahltermine im Überblick.

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