Franzobel für Bayerischen Buchpreis nominiert

    18. Oktober 2017, 16:02
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    Mit "Das Floß der Medusa" im Rennen – Vergabe in einer öffentlichen Jury-Diskussion am 7. November

    München – Der österreichische Autor Franzobel ist mit seinem Roman "Das Floß der Medusa", der es kürzlich bis ins Finale des Deutschen Buchpreises geschafft hat, auch für den Bayerischen Buchpreis nominiert. Dotiert ist die Auszeichnung, die am 7. November bei einer öffentlichen Diskussion der Jury vor Publikum und Nominierten in München vergeben wird, mit 10.000 Euro.

    Neben Franzobel sind in der Kategorie Belletristik auch Petra Morsbach ("Justizpalast") und Klaus Cäsar Zehrer ("Das Genie") nominiert. In der ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Kategorie Sachbuch sind die Nominierten Jürgen Goldstein ("Blau. Eine Wunderkammer seiner Bedeutungen"), Gerd Koenen ("Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus") und Andreas Reckwitz ("Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne").

    Der Jury gehören die Autorin und Kritikerin Thea Dorn sowie die Journalisten Svenja Flaßpöhler und Knut Cordsen an. Für sein Lebenswerk wird laut einer Aussendung zudem Tomi Ungerer mit dem "Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten" ausgezeichnet. Der Bayerische Buchpreis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Landesverband Bayern) veranstaltet. 2016 ging die Belletristik-Auszeichnung an Heinrich Steinfest ("Das Leben und Sterben der Flugzeuge"). (APA, 18.10.2017)

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