Babynahrung: Umsatzplus für Danone in China

17. Oktober 2017, 10:43
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Der französische Konzern schraubt seine Gewinnerwartungen nach einem guten Geschäft im dritten Quartal nach oben

Paris – Kräftige Zuwächse im Geschäft mit Babynahrung in China haben dem Lebensmittelkonzern Danone im vergangenen dritten Quartal ein unerwartet starkes Umsatzplus beschert. Vorstandschef Emmanuel Faber rechnet angesichts des jüngst guten Laufes nun mit einem höheren Gewinn im Gesamtjahr, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Die Erlöse konnte der Hersteller von Milchprodukten, Babynahrung und Mineralwasser zwischen Juni und September auf vergleichbarer Basis um 4,7 Prozent steigern. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Plus von drei Prozent gerechnet. Inklusive Zukäufen und Währungseffekten kletterte der Umsatz insgesamt gar um 16,6 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro.

Hohe Nachfrage nach Flaschenwasser

Allein die Erlöse aus dem Verkauf mit Kindernahrung legten konzernweit auf vergleichbarer Basis um mehr als ein Fünftel zu. In China trug eine wieder angesprungene Nachfrage für Flaschenwasser und Babynahrung zu der Entwicklung bei. Eine wachsende Geburtenrate in dem wichtigen Markt half dabei. Zudem sorgten Verbesserungen im Vertrieb für mehr Schwung.

Für den Gewinn je Aktie erwartet Vorstandschef Faber 2017 nun einen Zuwachs um mehr als 12 Prozent. Zum Halbjahr hatte der Konzern noch unkonkreter von einem zweistelligen Zuwachs bei der Kennziffer gesprochen. Die Integration des zugekauften US-Lebensmittelkonzerns WhiteWave Foods verlaufe wie geplant und trage positiv zum Abschneiden von Danone bei, sagte der Manager. In Brasilien gebe es hingegen weiter starken Gegenwind.

Daneben hat Danone Kreisen zufolge seit Sommer den als aktivistisch geltenden US-Investor Corvex Management an Bord. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Corvex einen Anteil im Wert von 400 Millionen Dollar (339 Millionen Euro) aufgebaut. (APA, 17.10.2017)

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