Polizei in Dubai probt Einsatz von Hoverbikes

    17. Oktober 2017, 10:17
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    Fahrzeuge wie das "Hoversurf" sollen Umgehung von Auto-Staus ermöglichen

    Ende September hat man in Dubai den ersten Testflug eines automatisch operierenden, fliegenden Taxis abgeschlossen. Bis 2030 sollen "Flugautos" in der reichen Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Viertel des kommerziellen Individualverkehrs abwickeln.

    Aber auch bei den Behörden strebt man eine Technologiewende an. Die Polizei hat damit begonnen, Hoverbikes auf ihre Tauglichkeit zu testen, schreibt Gulf News.

    "Hoversurf" soll schnellere Notfall-Reaktion ermöglichen

    Während man bei den autonomen Flugtaxis derzeit auf Produkte des deutschen Start-ups Volocopter setzt, hat man auf der Technologiemesse Gitex das in Russland entwickelte "Hoversurf" präsentiert. Dieses steuert nicht selbständig und ist quasi das Motorrad-Pendant zum Volocopter.

    Man erhofft sich dadurch vor allem eine Möglichkeit, Verkehrsstaus zu entgehen und in Notfällen damit schneller eingreifen zu können. Die maximale Flughöhe liegt bei rund fünf Metern, wobei die maximale Beladung mit 300 Kilogramm angegeben wird. Es erreicht bis zu 70 km/h Geschwindigkeit. Die Betriebszeit beträgt maximal 25 Minuten bei Verwendung von Akkus. Eine Stunde soll im Benzinbetrieb möglich sein.

    Wie lange die Testphase dauern soll und wann das Hoversurf in den Echtbetrieb gehen könnte, ist nicht bekannt. Aktuell handelt es sich noch um einen Prototypen. (red, 17.10.2017)

    hoversurf official
    • Polizisten in Dubai können künftig über dem Verkehr schweben.
      foto: dubai police

      Polizisten in Dubai können künftig über dem Verkehr schweben.

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