Schuhtest: Salomon hits the road

Blog18. Oktober 2017, 08:00
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Von Methoden, die Langeweile bei langsamen Long Jogs zu vermeiden, und einem Schuh, mit dem ein Bergspezialist endlich den Weg von den einsamen Trails in die dichtbelaufenen Städte schaffen will: Salomons Sonic RA

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foto: thomas rottenberg

"Warum sollst du dich nicht auch mal beim Laufen langweilen?" Man muss seinen Trainer nicht immer gern haben. Bei harten Intervallen etwa. Da hilft es, sich auszumalen, was man dem Mann, der am Streckenrand oder aus der Ferne unlösbare Tempoaufgaben formuliert, alles antun möchte – sofern man überlebt.

#Hateyourcoach funktioniert auch andersrum. Wer ernsthaft an seiner Grundlagenausdauer feilt, kommt nämlich um eines nicht herum: lange langsame Läufe. Also richtig langsam. Laaaaaangsam. Mit Pulswerten, die man sonst – gefühlt – im Tiefschlaf hat.

Vereinfacht gesagt bringt man dem Körper dadurch bei, Herzschläge zu sparen – auch wenn er sich über einen größeren Zeitraum bewegt. Je tiefer der Puls in der Grundlage, umso mehr Bandbreite steht einem, wenn man sich dann anstrengt, zur Verfügung. Aber egal ob vereinfacht-volkstümlich oder komplex-kompetent: Das muss man üben – mit langen langsamen Läufen. Diszipliniert und konzentriert. Das kann fad sein. Sehr fad. Also grinste mich Harald Fritz an: "Wieso sollst du dich nicht auch mal beim Laufen langweilen?" Zwei Stunden. Maximalpuls: 133. Danke, ganz lieb: 133 hab ich beim Zähneputzen.

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