Ikea will sich stärker gegen Online-Rivalen wappnen

    10. Oktober 2017, 15:29
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    Bestellungen über das Internet legten im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast 30 Prozent zu

    Ikea will mit neuen Vertriebskanälen und einem Ausbau des Online-Handels seine Marktführerschaft verteidigen. "Bis Ende des Geschäftsjahres werden wir in allen Märkten E-Commerce haben", kündigte der vor einem Monat angetretene neue Chef der Ikea Group, Jesper Brodin, am Dienstag an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der schwedische Möbelhausriese den Umsatz bereinigt um Währungseffekte um fast vier Prozent auf 34 Milliarden Euro. Bestellungen über das Internet legten dabei um fast 30 Prozent zu. Dennoch macht der Online-Handel bislang nur rund fünf Prozent des Gesamtgeschäfts aus. Und die Konkurrenz durch den Online-Möbelhandel wächst stetig.

    Alternativen zu großen Möbelhäusern

    Die 403 Ikea-Läden weltweit gehören elf Francise-Nehmern, von denen die Ikea Group mit 355 Läden der größte ist. Der Konzern testet schon länger Alternativen zu seinen großen blau-gelben Einkaufszentren am Rande von Großstädten, etwa kleine Länden in den Innenstädten. Auch dort soll künftig die ganze Produktpalette verfügbar sein, kündigte die Ikea Group bereits am Montag an. Um Platz zu sparen, soll der Lieferdienst ausgebaut werden und auch neue digitale Präsentationsformen wie Virtual-Reality-Techniken zum Einsatz kommen. (Reuters, 10.10.2017)

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      Ikea testet Alternativen zu den großem Möbelhäusern.

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