Studie: Apple soll alte iPhones nicht absichtlich langsamer machen

    8. Oktober 2017, 13:35
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    Viele Nutzer klagen nach Updates über eine schlechtere Performance ihrer alten Geräte – eine Studie nahm nun deren Benchmarks unter die Lupe

    Unter iPhone-Nutzern macht seit Jahren ein bösartiges Gerücht über Apple die Runde: Der Konzern soll mit Updates ältere Geräte absichtlich langsamer machen, um Kunden zum Kauf neuer iPhones zu motivieren. Die Benchmark-Tester von Futuremark wollten nun überprüfen, was an dieser Theorie dran ist. Sie haben deshalb die Performance von CPU und GPU bei älteren iPhones mit aktuellen iOS-Versionen untersucht.

    Nur geringe Schwankungen

    Ihr Fazit: Ein deutlicher Rückgang der Performance ist nicht zu erkennen. Zwischen iOS 9 und iOS 11 sind auf einem iPhone 5s nur geringe Schwankungen beim Grafikprozessor zu erkennen, fasst Winfuture zusammen. Wenn Apple tatsächlich an einer "Bremse" arbeiten sollte, ist diese höchsten sehr subtil. Außerdem ist es logisch, dass Betriebssysteme mit steigender Komplexität mehr Performance benötigen.

    Verzögerungen

    Ein Test von Ars Technica zeigt allerdings, dass mit anderen Testmethoden durchaus deutliche Unterschiede sichtbar werden. So können nach einem Update von iOS 10.3.3 auf iOS 11 bei einem iPhone 5s zeitliche Verzögerungen klar gemessen werden. Der Aufruf von Apple Maps dauert etwa eine Sekunde länger, die Kamera startet hingegen ohne Verzögerung. Andere Apps brauchen 0,3 bis 0,5 Sekunden länger, um sich zu öffnen. (red, 10.10.2017)

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